Wie kann die Identifikation mit dem Lokalen als Ort des Alltagslebens so gestärkt werden, dass wir weniger physische Beweglichkeit brauchen (die Qualität des Dableibens - Bleibefreiheit)?
Wie gelingt es uns die Menschen in Stadt und Land von den Konsumenten zu den Produzenten ihrer Wirklichkeit zu machen?
Der Text hinterfragt die Vorstellung, dass immer mehr Mobilität automatisch Fortschritt bedeutet, und stellt ihr die „Qualität des Dableibens“ als zukunftsweisendes Leitbild gegenüber. Ausgehend von der Kritik an der funktionalen Trennung der Moderne wird argumentiert, …
Der Beitrag stellt den Essay "Bleibefreiheit" der Philosophin Eva von Redecker vor. Bleibefreiheit meint die Freiheit in Gezeitenfülle zu leben. Der Essay bereichert die Diskussion um eine andere Kultur der Mobilität und die Qualität des Dableibens.
Der öffentliche Raum gehört allen, als Lebensraum und Wohnumfeld.
„Positives Dableiben heißt auch Verantwortung übernehmen"
Gute und einfache Mobilität erleichtert die Vermeidung von Konflikten und die Erfüllung von eigenen Erwartungen oft andernorts. Diese von mir auch provokant als „Flucht" bezeichnete Ausweichbewegung wird deutlich einfacher und fördert die …
Mobilität bzw. Bewegung ist nicht nur eine soziale, wirtschaftliche, kulturelle Frage, sondern auch eine energetische. Als Stadtplanerin frage ich mich wie das Wissen zum Energiebedarf einerseits und zum Regenerationsbedarf andererseits räumlich in Einklang gebracht werden könnte. Die Bewegung braucht Energie und das „Wiederaufladen“ der benötigten …