Die Regionalentwicklung bildet das Fundament für eine nachhaltige und ausgewogene Raumentwicklung im Städtebau und in der Landesplanung. Sie umfasst die strategische Gestaltung und Steuerung von Regionen, um wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale optimal zu entfalten und gleichzeitig regionale Disparitäten abzubauen. Die Beiträge zu diesem Thema beleuchten innovative Ansätze, politische Rahmenbedingungen und konkrete Projekte, die dazu beitragen, Regionen lebenswerter, wettbewerbsfähiger und resilienter zu machen. In diesem Zusammenhang gewinnt die integrierte Betrachtung verschiedener räumlicher Ebenen und Akteure zunehmend an Bedeutung, um eine nachhaltige Entwicklung im Sinne einer ganzheitlichen Raumplanung zu sichern.
Die Konversion von ehemals industiell und/ oder militärisch genutzten, innerörtlich gelegenen Flächen ist auch in kleineren Städten ein nicht seltener Fall größerer Stadtentwicklungsvorhaben. Dennoch unterliegen diese Vorhaben dort anderen Herausforderungen und Rahmenbedingungen. Diesen geht der Artikel nach und beleuchtet die Gelingensfaktoren.
Der Flächenverbrauch in Deutschland ist nach wie vor zu hoch – trotz ehrgeiziger nationaler und europäischer Ziele. Wenn wir die Perspektive einer Flächenkreislaufwirtschaft (Netto-Null-Flächeninanspruchnahme) bis 2050 ernst nehmen, reicht es nicht mehr, Flächen nur einer einzelnen Nutzung zuzuführen. Jede Fläche muss künftig mehr können. Dazu …
Themenbezogene Stadt-Land-Kooperationen als Schlüssel für wirkungsvolle Regionalentwicklung. Ein Erfahrungsbericht aus dem Wirtschaftsraum KielRegion / Neumünster
Erkenntnisinteresse: Welchen Wert haben Stadt-Land-Partnerschaften in der Raumentwicklung? Wie können sie die formellen oder informellen Prozesse bereichern? Welches sind die „Do’s ans Dont’s“? Wo gibt es Grenzen?
Die Region Rendsburg steht exemplarisch für die Herausforderungen und Chancen interkommunaler Zusammenarbeit in strukturell zersplitterten Räumen. Geprägt durch historische Besonderheiten, flächenbezogene Engpässe und ein wachsendes Bedürfnis nach gemeinsamer Entwicklung.
Agrarindustrie und Infrastrukturen – Industrielogik oder Landschaftslogik oder beides? Wie vermitteln wir die durch den Klimawandel notwendigen Veränderungen im Antlitz der Landschaft als Chance zu Bereicherung und Gestaltung anstatt als Verlust?
Wer mit der Bahn von Berlin nach den Inseln Usedom oder Rügen fährt, darf sich zwischen Angermünde und Prenzlau auf ein überraschendes Schauspiel freuen: Da beginnen auf einmal die Gleise um die sanften Hügel der Uckermark zu schwingen, hie und da von Waldrändern gesäumt, die …
In Zeiten des nicht mehr zu leugnenden Klimawandels muss es zu einem grundsätzlich neuen Verhältnis von Individuen und Natur, von Siedlungen und Freiräumen sowie von Gesellschaft und Ressourcen kommen. Wie sieht vor diesem Hintergrund eine gute Landwirtschaft aus? Diese Frage ist heute aktueller denn je, …