Die Integration der Kreislaufwirtschaft in den Städtebau und die Landesplanung gewinnt zunehmend an Bedeutung, um nachhaltige und ressourceneffiziente urbane Lebensräume zu schaffen. Durch die konsequente Nutzung geschlossener Material- und Energieflüsse können Städte resilienter gegenüber Ressourcenknappheit werden und gleichzeitig Umweltbelastungen reduzieren. In diesem Kontext eröffnen sich vielfältige Ansätze und innovative Strategien, die eine zukunftsfähige Entwicklung urbaner Räume fördern. Die folgenden Beiträge beleuchten die Chancen, Herausforderungen und Best Practices der Kreislaufwirtschaft im Städtebau und in der Landesplanung, um nachhaltige und lebenswerte Städte für kommende Generationen zu gestalten.
Die Revitalisierung von Industrie-Standorten genießt auf politischer und planerischer Ebene einen hohen Stellenwert. Um die Perspektive der Endnutzer einzubringen, möchte ich einige grundlegende Überlegungen teilen, die dazu beitragen können, Revitalisierungsprojekte erfolgreich und nachhaltig umzusetzen.
Anstatt Stadt und Land als Gegensatz zu begreifen, müssen menschliche Siedlungsräume eines Post-Anthropozäns als Teil von den sie umgebenden und durchdringenden Ökosystemen und natürlichen Kontexten betrachtet werden, das heißt als Teil eines räumlichen Gesamtsystems mit (begrenzt) verfügbaren materiellen Ressourcen und Stoffströmen, in die wir eingebettet …
Beitrag der Landesgruppe Mitteldeutschland, Stand 22.06.2025
AG-Mitglieder: Arnold Bartetzky, Steffen Fliegner, Iris Gleichmann, Tom Hobusch, Tanja Korzer, Christiane Lütgert, Martin zur Nedden, Andreas Paul
Warum sind die gemischten Quartiere so wichtig? Warum ist uns der Holzbau so wichtig? Das alles hat mit unseren Klimazielen zu tun. München hat sich zum Ziel gesetzt bis 2035 klimaneutral zu werden. Ein wichtiger Baustein ist die nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung, die Freiräume stärkt, umweltschädliche …