26. März 2026 12:30 Uhr - 27. März 2026 12:30 Uhr • Leipzig
Nach einer Veranstaltungsreihe zwischen November 2024 und Juni 2025, zu der die Landesgruppen Berlin-Brandenburg, Nord und Mitteldeutschland die Initiative ergriffen hatten, soll der Austausch nun fortgesetzt werden.
Wir erleben in unterschiedlicher Weise, wie Transformationserfahrungen der Menschen mit dem Gefühl von Kontrollverlust einhergehen. Rechtspopulistische sowie rechtsextreme politische Gruppierungen werden stärker und sind in Gemeinderäten, Landesparlamenten und im Bundestag mit zunehmenden Machtoptionen vertreten. Das gilt insbesondere – aber nicht nur – in den neuen Ländern. Die kommunale Ebene ist durch eine Vielzahl von individuellen Interessenvertretungen, politischen Fragmentierungen und damit einhergehend schwieriger werdenden Bedingungen für Konsensbildung bzw. zukunftsfeste Entscheidungen geprägt. In unserer professionellen Tätigkeit und den immer komplexer gewordenen Planungswelten verlieren lange Zeit unangefochtene Planungsziele, Instrumente und Managementkompetenzen an Einfluss.
Darüber wollen und müssen wir sprechen. Mit dem wissenschaftlichen Kolloquium 2026 werden wir Erkenntnisse der vorangegangenen Gesprächsreihe aufgreifen, die Vernetzung mit der Wissenschaft stärken und unsere Handlungsoptionen in den planenden Berufen und innerhalb der Akademie beleuchten.
Zimmerkontingent (99,- € zur Einzelnutzung mit Frühstück):
Staycity Aparthotel
Augustusplatz 1–3
04109 Leipzig Mitte / City Centre
Die Zimmer sind unter dem Kennwort "DASL" bis zum 10.03.2026 buchbar unter: Tel. 0341 / 218 299 110 bzw. per Mail: LeipzigCityCentre.Sales@staycity.com (Reservierungsformular)
Im ersten Panel werden Ursachen und Wirkungen des rechten Turns analysiert und Strategien zur Stärkung der Demokratie diskutiert. Im Mittelpunkt steht das Konzept der kulturellen Hegemonie sowie der Kampf rechter Akteure um Deutungshoheit, Sichtbarkeit und Raum. Daraus ergeben sich insbesondere für Städtebau und Landesplanung Aufgaben, demokratische Teilhabe und Gestaltung aktiv zu fördern.
Ausgehend von der Jahrestagung 2025 wird diskutiert, ob umfassende Transformationsforderungen gesellschaftlich tragfähig sind. Im Fokus stehen veränderte Zukunftserwartungen, zunehmende Widerstände gegen ökologische Transformationen sowie deren politische Zuspitzung. Vor diesem Hintergrund fragt das Panel nach Handlungsansätzen für die professionelle Praxis und danach, wie adaptive Lebensmodelle Impulse für eine resiliente Stadt- und Raumentwicklung geben können.
Seit 45 Jahren prämiert der mit 25.000€ dotierte Deutsche Städtebaupreis wegweisende Projekte, die unsere Städte nachhaltig und innovativ gestalten. Ausgelobt von der DASL und gefördert von der Wüstenrot Stiftung, setzt er Impulse für eine zukunftsweisende Stadtbaukultur. Der Sonderpreis hebt besonders dringliche Herausforderungen hervor und inspiriert zur Neugestaltung unseres urbanen Lebens – für Städte von morgen!