Policy Paper (deutsch, folgt)
Das Policy Paper leitet sich aus den Erkenntnissen des 9. Hochschultags der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ab. Es fordert dazu auf, über fachliche, institutionelle und räumliche Grenzen hinweg den disziplinenübergreifenden Dialog zu stärken. An sieben Akteursgruppen formuliert es den Appell, in ihren Wirkungskreisen Rahmenbedingungen zu schaffen und konkrete Maßnahmen umzusetzen, die Kollaboration, Teilhabe und die Bildung neuer Allianzen ermöglichen.
Policy Paper (englisch, folgt)
This policy paper builds on the findings of the 9th University Day of the National Urban Development Policy. It calls for strengthening interdisciplinary dialogue across professional, institutional, and spatial boundaries. Addressed to seven stakeholder groups, it urges each to create enabling framework conditions and implement concrete measures within their respective spheres of influence to foster collaboration, participation, and the formation of new alliances.
Basler Thesen (deutsch)
Aufbauend auf den 8. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik haben wir auf einer Tagung in Basel im April 2024 diskutiert, wie Hochschulen ihre Ressourcen zur Bewältigung komplexer Herausforderungen in Zeiten multipler Krisen besser nutzen können. Daraus sind die Basler Thesen entstanden, die wir hier veröffentlichen. Wir danken allen Mitwirkenden und freuen uns über Verbreitung, Kommentare sowie Impulse für die Umsetzung in Lehre, Forschung, Transfer und Praxis.
Basel Theses (english)
Building on the 8th Higher Education Day of the National Urban Development Policy, we discussed at a conference in Basel in April 2024 how universities can make better use of their resources to address complex challenges in times of multiple crises. These discussions resulted in the Basel Theses, which we are publishing here. We would like to thank everyone who contributed and welcome their dissemination, comments, and further ideas for implementation in teaching, research, knowledge transfer, and practice.
Gemeinsam Wirken! Am 5. und 6. Juni 2025 trafen sich Raumplanerische Praxis, Wissenschaft und Fachlicher Nachwuchs zum 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin.
Über Städte in ihrer gesellschaftlichen und räumlichen Dimension nachzudenken, heißt, sich mit ihrer Komplexität auseinanderzusetzen. Unsere Städte spiegeln gesellschaftliche Prozesse wider und befinden sich im ständigen Wandel. Hierfür sind Allianzen, gemeinsame Ziele und Erzählungen erforderlich, aber auch neue Formen der Planung und ihrer Umsetzung, um den Wandel aktiv zu gestalten.
→ Dokumentation der Workshops im 9. Hochschultag
Auf dem Hochschultag waren die zentralen Fragestellungen:
Einsichtsreiche Apelle begleiteten die beiden Tage: Vertrauen durch Wertschätzung aufbauen. Verständnis für Gegenargumente zeigen und sich auf persönlicher Ebene austauschen, anstatt Gegnern nur auf der Sachebene entgegenzutreten. In den Workshops wurden dann Modelle des Wirksamwerdens diskutiert, planerische Kernfragen zur Innenentwicklung im transformativen Kontext neu verhandelt, sowie die Wertigkeit von Hochschulen als Wissensspeicher in der Stadtöffentlichkeit hervorgehoben.
Die Integration vom Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA), dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) und der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. bei der Programmgestaltung half enorm eine hohe Diversität fachlicher Hintergründe unter den Teilnehmenden zu erreichen, sowie neue Bündnisse zu schließen, professionell wie persönlich.
In aller erster Linie danken wir dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen das im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklung seit nunmehr über 15 Jahren den Hochschultag fördert. Dadurch konnte sich dieses Format als laufende Reihe zu einer Institution enormer Bedeutung für den Austausch von Hochschulen, zwischen Praxis und Ausbildung ebenso wie zwischen Wissenschaft und Politik etablieren.
Ein riesengroßes Dankeschön auch allen Programmgestalter*innen und Organisator*innen vor und hinter den Kulissen.
Dr. Ute Symanski, Ulrike Mansfeld, Janina Ebner, Maria Clarke, Isabel Maria Finkenberger, Jan Nissen, Alain Thierstein, Fabian Wenner, Laureen Nievel, Canan Çelik, Jan Kampshoff, Thorsten Erl, Lena Löhnert, Frank Schwartze, Michael Prytula, Lukas Refle, Felix Bentlin, Laura Calbet Elias, Anke Schmidt, Mario Tvrtković, Barbara Engel, Irene Gaus, Tion Kudlek