Die Bodenwende im Städtebau und in der Landesplanung markiert einen bedeutenden Paradigmenwechsel im Umgang mit Flächenressourcen. Angesichts wachsender Urbanisierung, knapper werdender Flächen und zunehmender Umweltbelastungen gewinnt die nachhaltige und intelligente Nutzung des Bodens zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, Flächen effizient zu nutzen, Flächenversiegelung zu reduzieren und urbane Räume lebenswert sowie resilient zu gestalten. In diesem Kontext bieten die Beiträge zur "Bodenwende" wertvolle Einblicke in innovative Planungsansätze, politische Strategien und praktische Maßnahmen, die dazu beitragen, die zukünftigen Herausforderungen unserer Städte und Regionen erfolgreich zu bewältigen.
München und die Region wachsen. Die Stadt München setzt dabei auf eine kooperative Regionalentwicklung. Ein neuer Schritt ist die Gründung des interkommunalen Zweckverbands München West. Ziel ist die gemeinsame Bodenbevorratung, um spekulativem Bodenhandel entgegenzuwirken und langfristige Entwicklungsziele wie Infrastruktur, Klimaschutz und Energieversorgung abzusichern.
Baulandbereitstellung unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen ist die Zielsetzung des Baulandfonds SH. Er setzt bei einem sensiblen Umgang mit Bestandsstrukturen an. Die Förderung unterstützt die Entwicklung und Wiedernutzbarmachung von Flächen, die bisher nicht entwickelt wurden. Denn auch wenn vielerorts Flächenpotenziale vorhanden sind, fehlt es den …
Zur Vorbereitung dieser Jahrestagung mit dem Schwerpunkt „Less needs more – Ressourcenknappheit braucht Ideenvielfalt” wurde in der Landesgruppe Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen.
Für den von der Landesgruppe präferierten Schwerpunkt „Netto-Null-Flächenverbrauch“ konnte die Landesgruppe NRW als Partner gewonnen werden.
Beide …
Bestands- und Suffizienzstrategien aktivieren die Potenziale von Einfamilienhausgebieten
Suffiziente Flächenpolitik und gemeinwohlorientierte Bodenpolitik gehören zusammen.
Die Landesgruppe Nord hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Insbesondere die Bodenwende wird , anders als bisher im Ergebnis der DASL-AG unter Leitung von Stephan Reiß – Schmidt, neu interpretiert. Wir beleuchten nicht die bodenpolitischen Fragestellungen, wenngleich wir die diesbezüglichen Forderungen unterstützen, sondern richten …
Die Entwicklung von Stadt und Raum gewinnt durch Krisenerscheinungen, gesellschaftliche Debatten und einen wachsenden Kreis neuer (Stadt-)Akteur*innen an Dynamik. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, gehen Planer*innen zunehmend neue Wege und hinterfragen altgediente Instrumente und Handlungsmuster.
Ein neues Stück Stadt entsteht. Dabei wird dem hohen Bedarf an Wohnraum in Hamburg nachgekommen und gleichzeitig eine Qualität des Städtebaus und der Grün- und Freiräume geschaffen die Beispielgebend ist. Von Anfang an liegt das Augenmerk auf bodenpolitischen Instrumenten und der Förderung des gemeinschaftlichen Zusammenhalts …