Deutscher Städtebaupreis 2025 Deutscher Städtebaupreis 2025 / Umbaukultur in der zirkulären Stadt

Seit mehr als 40 Jahren dient der mit insgesamt 25.000 € dotierte Deutsche Städtebaupreis der Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert. 

Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.

Der Sonderpreis gilt als Ideengenerator und dient der Akzentuierung besonders dringlicher Handlungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung. Das Thema des Sonderpreises 2025 lautet „Umbaukultur in der zirkulären Stadt“. Ziel des Sonderpreises ist es, städtebauliche Impulse und innovative Strategien zur Revitalisierung leerstehender oder aufgegebener Nutzungen und Infrastrukturen zu fördern. Trotz ihrer oft "sperrigen" Erscheinung bieten diese Elemente unentdeckte Potenziale für die Umbaukultur in der zirkulären Stadt. Gesucht werden Beispiele, die zeigen, wie kreative Konzepte bestehende Strukturen neu beleben und die Lebensqualität sowie multifunktionale Lösungen in Quartieren verbessern.  

Vom 01. April bis zum 15. Oktober 2024 konnten sich freischaffende und angestellte Stadtplaner:innen, Architekt:innen, Landschaftsarchitekt:innen sowie öffentliche und private Planungsträger:innen um die Preise bewerben.

Insgesamt wurden 85 innovative und nachhaltige städtebauliche Projekte aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland in den beiden Kategorien »Städtebaupreis« und »Sonderpreis« eingereicht. Diese zeichnen sich durch kreative Ansätze zur räumlichen Entwicklung aus - sowohl in städtischen als auch ländlichen Kontexten.

Prämiert mit dem Städtebaupreis 2025 Wuppertal • BOB Campus 

Der BOB-Campus ist ein herausragendes Beispiel für innovative Stadtentwicklung, in deren Zentrum Chancengerechtigkeit und das Gemeinwohl stehen. Der Campus zeigt modellhaft, wie aus einer Industriebrache ein lebendiger Begegnungsort entstehen kann. Mit sozialem Engagement, architektonischer Sensibilität und einem mutigen Konzept wurde hier ein Raum geschaffen, der Bildung, Arbeiten und Wohnen miteinander verbindet.

Prämiert mit dem Sonderpreis 2025 Umbaukultur in der zirkulären Stadt Bremen • Kellogg Pier 

Das Projekt auf dem ehemaligen Kellogg’s-Gelände ist einzigartig, da es alte Industrieareale nachhaltig und innovativ neu nutzt. Der respektvolle Umgang mit Bestand, die multifunktionalen Nutzungen, Offenheit und Vernetzung mit dem Quartier, die vielfältige Anziehungskraft sowie die nachhaltige Herangehensweise mit weisen Ideen für zukünftige städtebauliche Herausforderungen belegen die beeindruckende Haltung und den starken Willen dieses Projekts – ein Paradebeispiel für innovative Stadtentwicklung.

Auszeichnungen im Städtebaupreis 2025

 

Hafenquartier Südliche Speicherstraße 

Dortmund

 

Campus – Produktenbahnhof Gehestraße 

Dresden

 

Quartier Pallaufhof 

Münsing

 

Europaplatz 

Tübingen

Auszeichnungen im Sonderpreis 2025 Umbaukultur in der zirkulären Stadt

 

Frei Fläche auf dem Jupiter 

Hamburg

Belobigungen im Städtebaupreis 2025

Alter Schlachthof 
Karlsruhe

Steingauquartier 
Kirchheim unter Teck

Klimaquartier Nordhausen Nord 
Nordhausen

Landesgartenschau 2024 – Neue Stadtlandschaft entlang der Argen 
Wangen

Belobigungen im Sonderpreis 2025 Umbaukultur in der zirkulären Stadt

Reithalle Achern 
Achern

Metamorphose der Alten Mälzerei 
Berlin

Bürgerhospital 
Stuttgart

Symposium & Preisverleihung

| © Marten Ronneburg / Kreativmedia

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| ©berlin-event-foto.de/Peter-Paul Weiler

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Das Symposium "Umbaukultur in der zirkulären Stadt" und die Bekanntgabe der Prämierungen und Preisverleihung erfolgt nach dem Oscar-Prinzip am 25.07.2025 in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin. Hier zum Programm und zur Anmeldung

Die Preisverleihung findet in Verbindung mit einem Symposium statt, das dem Thema des Sonderpreises gewidmet ist und aktu­elle Bezüge zwischen Städtebau und gesellschaftlichem Wandel thematisiert. Dabei werden die Verbindungen zwischen Politik, Planung und Ausbildung heraus­gearbeitet. Das Symposium wird von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung unter Leitung eines Wis­senschaftlichen Beirats vorbereitet.

Die prämierten Arbeiten werden gemein­sam mit den Vorträgen und Diskussionen im Rahmen des Symposiums in einer Pub­likation „STADT BAUEN“ dokumentiert und verbreitet.

 


  • Städtebaupreis 2025  
  • Umbaukultur in der zirkulären Stadt  
  • Jury  

Für den Städtebaupreis können städtebauliche Projekte eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2019 (nicht älter als 5 Jahre) für Orte in der Bundesrepublik Deutschland realisiert worden sind. Konzeption und Entwurf können weiter zurückliegen. Teilrealisierte Projekte können eingereicht werden, soweit es möglich ist, von den realisierten Abschnitten auf das Ganze zu schließen. 

Die Projekte werden nach ihrer stadtfunktionalen, stadträumlichen, sozialen und architektonischen Qualität bewertet und auch, inwieweit das eingereichte Projekt der Verbesserung der stadträumlichen, der stadtfunktionalen sowie architektonischen Qualität des Gebiets zugunsten der dort wohnenden und arbeitenden Menschen dient. Den Projekten sollen integrierte Konzepte und eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren zugrunde liegen, da auch der Prozess einer gelungenen Kooperation bewertet wird.

Der Sonderpreis gilt als Ideengenerator und dient der Akzentuierung besonders dringlicher Handlungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung.

Das Thema des Sonderpreises 2025 lautet: "Umbaukultur in der zirkulären Stadt“ 

Nutzungen und Infrastrukturen werden aufgegeben und hinterlassen Stadtbausteine, die oft „sperrig“ erscheinen, jedoch auch vielfältige und zumeist unentdeckte Potentiale für die Umbaukultur in der zirkulären Stadt beinhalten. Der Sonderpreis 2025 sucht nach Beispielen für solche Stadtbausteine, ihre städtebauliche Wandlungsfähigkeit und neue Impulse für das Quartier: vom ehemals leerstehenden Kaufhaus, dem Bürokomplex, dem Parkhaus oder der aufgelassenen Stadtautobahn bis hin zum Gasthaus im Dorf.

Wie entstehen städtebauliche Impulse durch Umbaukultur? Welchen Beitrag können auch minimalistische Konzepte leisten, um Monofunktionalität zu durchbrechen und die Gestaltungsqualität des Quartiers zu verbessern? Wie kann das Konzept der zirkulären Stadt konkret umgesetzt werden?

Wir suchen neue Blicke auf die Begabungen von Gebäuden und der gebauten Umwelt, mutige Akteur:innen in den Prozessen des Städtebaus sowie innovative Planungs-, Finanzierungs- und Umsetzungsmodelle. Willkommen sind Projekte, die bereits fertiggestellt oder soweit fortgeschritten sind, dass die zu erwartenden Impulse für das Quartier erkennbar sind.

Dipl.-Ing. Tim von Winning
Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt, Ulm

Prof. Dr. Thomas Drachenberg
Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum

Prof. Sabine Müller
SMAQ Architektur und Stadt, Berlin

Marie-Theres Okresek
bauchplan ).( landschaftsarchitekten und stadtplaner

Dipl.-Ing. Jórunn Ragnarsdóttir
LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei, Stuttgart

PD Dr. Anja Reichert-Schick
Wüstenrotstiftung, Ludwigsburg

Dipl.-Ing. Monika Thomas
Präsidentin DASL, Hamburg

Prof. Dr. Christina Simon-Philipp
Hochschule für Technik Stuttgart

Die Jury setzt sich aus fünf bis sieben Mitgliedern zusammensetzen. Der Jury gehören fachlich qualifizierte Mitglieder aus folgenden Tätigkeits-/Berufsfeldern an:

  • ein in wirtschaftlichen und soziologischen Fragen in besonderer Weise erfahrenes Mitglied
  • ein Mitglied, das durch Ausbildung und ausgeübte Tätigkeit als freischaffender Stadtplaner über besondere Qualifikationen im Bereich der Stadtplanung verfügt
  • ein Mitglied aus der planenden Verwaltung bzw. Kommune
  • ein Mitglied, das durch Ausbildung oder ausgeübte Tätigkeit über besondere Qualifikationen auf dem Gebiet der Denkmals- bzw. Stadtbildpflege verfügt sowie
  • weitere Mitglieder, die eine anerkannte Fachexpertise im Bereich Städtebau und/oder Architektur vorweisen.

Die Jury trifft in ihrer ersten Sitzung unter allen eingereichten Bewerbungen eine Vorauswahl. Es wird erwartet, dass die eingereichten Materialien ein vollständiges Bild des Projekts im örtlichen Kontext vermitteln und die besonderen Wesenszüge und Intentionen der Arbeit erkennbar werden lassen. 

Über die Objekte und Projekte, die aufgrund einer ersten Beurteilungsrunde in eine engere Wahl aufgenommen wurde, werden sich Mitglieder der Jury durch eine Ortsbesichtigung im Herbst/Winter 2024 einen Eindruck verschaffen. Im Anschluss an die Besichtigungen nominiert die Jury in einer zweiten Sitzung diejenigen Bewerbungen, denen sie den Städtebaupreis 2025 bzw. den Sonderpreis 2025, die Auszeichnungen sowie die Belobigungen zuerkennen wird.

 


Der Deutsche Städtebaupreis wird gefördert durch