In Vorbereitung auf die Jahrestagung 2026 in Nürnberg beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Tim Tröger mit dem Thema "Bahnhöfe als Dritte Orte".
Mitglieder der Arbeitsgruppe sind zudem: Dorit Baumeister, Marta Doehler-Behzadi, Marcel Hardrath und Uwe Wilke.
Die Arbeitsgruppe setzt sich mit der Rolle von Bahnhöfen als soziale Treffpunkte in Städten und Gemeinden auseinander und untersucht die zentrale Frage: "Wie können wir die Bewegungsräume in Stadt und Land so transformieren, dass sie wieder Orte von Begegnung und Gemeinschaft werden?“
In diesem Zusammenhang stellen sich weitere Fragen:
- Gibt es Gelingensfaktoren für die geglückten Beispiele? Wenn ja, welche?
- Was können Kommunen mit ungenutzten Empfangsgebäuden von den Erfolgreichen lernen?
- Welche Nutzungen eignen sich besser/schlechter?
- Hängt der jeweilige Erfolg vom konkreten Standort des Bahnhofs in der Kommune ab?
- Wie stark profitieren die neuen Nutzungen von der Lage als Verkehrsknoten?
Anhand von Fallbeispielen aus Mitteldeutschland sollen verschiedene Schwerpunkte herausgearbeitet werden, wie bspw. in Ilmenau der Nutzungsmix, in Sondershausen die Verknüpfung von Schulcampus und Musikschule, in Juliushütte / Ellrich die Feuerwehrausbildung kombiniert mit Wohnen, in Weißwasser der Bahnhof als Bibliothek Bibliothek, in Rottenbach ein Genossenschaftsladen + Café + Neubau Bürgerhaus, in Nordhausen ein Reisezentrum mit guter Verknüpfung zum Öffentlichen Nahverkehr sowie in Meiningen die Verbindung von Service, Touristinfo, Hostel und Gastronomie.
Zum Blogbeitrag des Jahres 2025: Die Zukunft des Bauens liegt im Bestand Die Landesgruppe Mitteldeutschland beleuchtete in ihrem Beitrag zentrale Entscheidungsfaktoren, inspirierende Fallbeispiele und konkrete Forderungen für eine Bauwende mit dem Bestand im Fokus.