Der Halstenberg-Preis der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) ist eine bedeutende Auszeichnung für herausragende Leistungen im Städtebau und in der Landesplanung. Er würdigt Persönlichkeiten und Institutionen, die mit ihren Arbeiten die räumliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen nachhaltig geprägt haben oder innovative Impulse für die Planungspraxis geben. Benannt ist der Preis nach Prof. Dr. Friedrich Halstenberg (1920–2010), einem der prägenden Vordenker der Landes- und Strukturpolitik des Landes, der insbesondere den Wandel des Ruhrgebiets entscheidend mitgestaltet hat.

In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Prof. Andreas Kipar (2024), Friedrich Wolters und Leonore Wolters-Krebs (2023), Karola Geiß-Netthöfel (2022) sowie Prof. Peter Zlonicky (2021) ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielten auch Institutionen wie das Zentralinstitut für Raumplanung an der Universität Münster (ZIR) sowie Initiativen wie Urbanisten e. V. eine Würdigung im Rahmen des Halstenberg-Preises.

Die Auszeichnung hebt die besondere Bedeutung qualitätsvoller Planung für die nachhaltige Entwicklung von Städten und Regionen hervor und trägt zugleich dazu bei, das fachliche und politische Erbe Friedrich Halstenbergs lebendig zu halten.