Die Jahrestagung 2019 in Aachen griff – im europäischen Grenzraum – internationale, regionale und lokale Urbanisierungsdynamiken auf. Vor dem Hintergrund globaler Leitdokumente wie der New Urban Agenda stand die Zukunft von Stadt und Region im Fokus, mit Blick auf Deutschland, Belgien, die Niederlande und Luxemburg. Jean Asselborn hielt den Festvortrag; Ehrungen prägten das Format.
Die Jahrestagung der DASL wurde 2019 in Aachen, der Stadt des renommierten europäischen Karlspreises in unmittelbarer Grenzlage zu Belgien und den Niederlanden ausgerichtet. Nicht nur der Veranstaltungsort, sondern auch die Herausforderungen der globalen Transformationsprozesse legten es nahe, sich mit den internationalen, regionalen und lokalen Urbanisierungsdynamiken auseinanderzusetzen.
Der aktuelle Diskurs über die ‚New Urban Agenda’, die ‚Kuala Lumpur Declaration on Cities 2030’, die ‚Davos Declaration 2018’ u.a. macht deutlich, welche Relevanz den Fragen der Zukunftsgestaltung von Stadt und Region im nationalen und internationalen Kontext zukommt. Vor diesem Hintergrund richtete die Jahrestagung 2019 den Fokus auf die urbanen Veränderungsprozesse in den vier Ländern Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg. Die Jahrestagung sollte zugleich den Bogen zu den globalen Trends schlagen. Jean Asselborn, Außenminister des Großherzogtums Luxemburg, hat am Freitag, den 20. September den Festvortrag gehalten.
Die Jahrestagung hat durch Ehrungen und die Beschäftigung mit der Geschichte der DASL ein anderes Format erhalten.
Seit 45 Jahren prämiert der mit 25.000€ dotierte Deutsche Städtebaupreis wegweisende Projekte, die unsere Städte nachhaltig und innovativ gestalten. Ausgelobt von der DASL und gefördert von der Wüstenrot Stiftung, setzt er Impulse für eine zukunftsweisende Stadtbaukultur. Der Sonderpreis hebt besonders dringliche Herausforderungen hervor und inspiriert zur Neugestaltung unseres urbanen Lebens – für Städte von morgen!