lobende Erwähnungen
Paul-Wunderlich-Haus - Eberswalde

Verfasser:
GAP Architekten, Thomas Winkelbauer und Wolfgang von Herder
Mitarbeit:
Bernhard Gasser, Detlef Rentzsch, Harms Wulf
Die Mitte der Kreisstadt Eberswalde ist im Krieg so stark zerstört worden, dass aus dem kleinen Markt eine große Stadtbrache wurde. deren Neubebauung nun endlich erfolgte. Mit dem Entschluss, die Kreisverwaltung aus vielen peripheren Standorten im Zentrum der Stadt zusammenzuführen, wurde der Anstoß für das Paul-Wunderlich-Haus gegeben, das weitere öffentliche Einrichtungen, Büros, Geschäfte und Gaststätten beherbergt. Die historische Durchwegung hat innerhalb des Bauwerkes eine moderne Wiederbelebung erfahren, die Mitte der Stadt ist von der Bürgerschaft neu besetzt worden.
Sweetwater - Leipzig

Entwurfsverfasser:
Weis & Volkmann Architektur
zusammen mit Ernst Scharf, Arch42
Mitarbeit:
Gunnar Volkmann, Cathleen Herrmann
Bauherr:
WEL-HAUS GmbH Bernburg-Leipzig
weitere Beteiligte:
Haustechnik: IHS-GmbH
Statik: Ingenieurbüro Ahrens & de Jong, Osnabrück
Zwischen dem prosperierenden Gründerzeit-Wohngebiet Schleußig und den historischen, inzwischen zuBüros und Lofts umgewandelten Buntgarnwerken, dem größten gründerzeitlichen Industriedenkmal wird eine Brache an der Elster zu einem kleinen Wohngebiet mit Reihenhäusern und einigen Gewerberäumen. Die strenge Architektur mit Terrassen und Bootsanlegern kontrastiert zum bewegten Wasser, das hier die Stadt Leipzig zu einem kleinen Venedig erblühen lässt.
Quartier am Turm - Heidelberg

Entwurfsverfasser: Jourdan-Müller, Frankfurt am Main
Bauherr: E+K Quartier am Turm GmbH, Heidelberg
Mit dem „Quartier am Turm“ ist auf dem Gelände einer ehemaligen Waggonfabrik in Randlage und in schwierigem Umfeld ein funktional und sozial gemischter, hochwertiger Wohnstandort entstanden. Seine besondere Identität resultiert aus dem Erhalt des Wasserturms, einer Waggonhalle und von Fragmenten ehemaliger Fabrikationshallen sowie aus einer musikinspirierte Planung. Durch die enge Kooperation der Beteiligten, unter ihnen ein Komponist, entstanden auf den einzelnen, unterschiedlichen musikalischen Themen verpflichteten Baufeldern jeweils um einen kleinen Platz organisierte Nachbarschaften in großer typologischer und architektonischer Vielfalt. Gärten und der zentrale Grünzug sowie Gemeinbedarfseinrichtungen machen das Quartier für Familien mit Kindern wie auch ältere Menschen attraktiv.
Wohnen am Rosenpark - Stuttgart/Vaihingen

Verfasser: Leon Wolhage Wernik Architekten, Berlin
Auf einem ehemaligen Brauereigelände definiert das Wohnen im „Rosenpark“ zusammen mit dem vom
gleichen Büro gestalteten Einkaufs- und Bürgerzentrum sowie einem Schulungszentrum die Ortsmitte von Stuttgart-Vaihingen neu. 105 hochwertige Eigentumswohnungen mit hohem Sicherheitsstandard gruppieren sich um vier etwas höher gelegte, geschützte Innenhöfe. Die in blendendem Weiß mediterran anmutende, kubische Architektur besticht durch plastische Gliederung und den skulpturalen Eindruck, den Loggien, Terrassen und Brücken vermitteln. Wohnen in urbaner Dichte bei gleichzeitig hoher Privatheit hat hier eine anspruchsvolle Interpretation gefunden. Das hohe Preisniveau, die fließenden Grundrisse und die strenge Gestaltung des unmittelbaren Wohnumfeldes weisen auf gut verdienende Singles und Paare sowie auf wohlhabende Senioren als Ziel- und Nachfragergruppen hin.
Bootshafen Innenstadt - Kiel

Verfasser: Siller Landschaftsarchitekten, Kiel
Mit der Entwicklung des Bootshafens ist es den Verfassern gelungen, die Innenstadt Kiel ans Wasser heranzuführen, den Hafen und seine Schiffe zu einem konstitutiven Teil des städtischen Raums und des städtischen Lebens zu machen. Mit wenigen markanten und sehr diszipliniert geführten „Schnitten“ ist es gelungen, diese Schnitt-Stelle zu gestalten und zu einer Bühne oder zu einem Verweilort für Akteure und Betrachter werden zu lassen. Dank des Schiffsverkehrs wechseln die Bühnen-Horizonte – von der Weite bis zur bedrohlichen Enge eines Luxusliners. Das Spiel kann beginnen!
