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	<title>www.DASL.de</title>
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	<description>Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung</description>
	<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:24:39 +0000</pubDate>
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		<title>Berlin - Rummelsburg</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 13:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Belobigung
Rummelsburg2  und BerlinCampus


Entwurf Masterplan:
Prof. Klaus-Theo Brenner, Wasserstadt GmbH
Entwicklungsträger:
Wasserstadt GmbH
Die heutigen Quartiere „Rummelsburg 2“ und „BerlinCampus“, mit denen sich die Wasserstadt GmbH um den Deutschen Städtebaupreis 2008 bewirbt, sind beide Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts erstmals mit städtischen Einrichtungen bebaut worden. 1854 bis 1859 entstand auf dem 13 ha großen Gelände des heutigen Quartiers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Belobigung</h3>
<h2>Rummelsburg2  und BerlinCampus</h2>
<p><img id="image399" alt="B-Plan Rummelsburg" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/rummelsburg2.jpg" /><br />
<strong><br />
Entwurf Masterplan:</strong><br />
<a href="http://www.klaustheobrenner.de">Prof. Klaus-Theo Brenner</a>, Wasserstadt GmbH<br />
<strong>Entwicklungsträger:</strong><br />
<a href="http://www.wasserstadt.de/">Wasserstadt GmbH</a></p>
<p>Die heutigen Quartiere „Rummelsburg 2“ und „BerlinCampus“, mit denen sich die Wasserstadt GmbH um den Deutschen Städtebaupreis 2008 bewirbt, sind beide Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts erstmals mit städtischen Einrichtungen bebaut worden. 1854 bis 1859 entstand auf dem 13 ha großen Gelände des heutigen Quartiers „Rummelsburg 2“ nach Plänen des Stadtbaurats Gustav Holzmann das Städtische Friedrichs-Waisenhaus. Von der Gesamtanlage sind noch die beiden westlichen Knabenhäuser am See sowie der heutige Medaillonplatz im Zentrum des Quartiers erhalten. Das Waisenhaus wurde im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Danach ist es bis 1994 als Kaserne genutzt worden. In dem benachbarten 10 ha großen heutigen Quartier „BerlinCampus“ entstand 1877 – 1879 nach Plänen des Stadtbaurats Hermann Blankenstein ein städtisches Arbeitshaus. Die im Pavillonsystem erbaute Anlage, bei der sich in der Anwendung von Backstein und sparsam eingesetzten Schmuckelementen der architektonische Formenkanon der Schinkelschule wiederfindet, wurde im Krieg nur gering zerstört. Von 1951 bis 1990 ist die Anlage als Gefängnis genutzt und dabei baulich stark überformt worden. Die Neu- und Umnutzung der beiden Quartiere ist heute bis auf einige wenige Baufelder abgeschlossen. Entstanden ist ein Mix aus Geschosswohnungsbau, Ufer- und Terrassenhäusern, sanierten Altbauten. Rund 200 städtische Reihenhäuser des Typs „Berlin Terrace“, manifestieren den Erfolg von Baugemeinschaften. Eingerahmt wird diese Bebauung von dem hier naturnahenUfergrünzug sowie dem Medaillonplatz der früheren Waisenhausanlage, der als Park zum Mittelpunkt des Quartiers „Rummelsburg 2“ wurde. Wiederhergestellt ist die Mittelpromenade des Quartiers „BerlinCampus“, die den früheren Wasserturm des Heizhauses als Dominante beherbergt und die in einer Grünfläche an die Grundrisse der früheren Anstaltskirche erinnert. Als die ersten Starterprojekte des Entwicklungsbereichs Rummelsburger Bucht realisiert wurden, war diese Entwicklung jedoch nicht absehbar. Im Rahmenplan von 1994 war für das Quartier Rummelsburg 2 eine bis zu zwölfgeschossige Bebauung vorgesehen. Der in „Rummelsburg 1“ realisierte geförderte Wohnungsbau sollte sich hier fortsetzen. Das Quartier „BerlinCampus“ wurde noch „Gerichtsgarten“ genannt. In ihm sollten das Verwaltungs-, Sozial- und Arbeitsgericht Berlins konzentriert werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage Berlins und der Zurückhaltung von Wohnungsbauinvestoren konnten diese Planungen nicht umgesetzt werden, so dass eine grundlegende Neuorientierung erforderlich wurde. Den Schlüssel des Erfolgs bildete dabei der Haustyp „BerlinTerrace“ und die Idee, diesen mit Baugruppen zu realisieren.</p>
<p><a title="Rummelsburg2 - BerlinCampus" id="p406" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-admin/stbp_08_rummelsburg2undberlincampus.pdf">PDF mit der Tafel des Projektes<br />
</a></p>
<h2>Wohnen in Gemeinschaft</h2>
<p><strong>Verfasser:</strong><br />
<a href="http://www.beyer-schubert.de/">Beyer-Schubert Architekten</a>, Berlin</p>
<h4>Artist Village – Atelierhäuser mit Birkenhain</h4>
<p>„<em>Ein tiefes Schwarz entsteht nur, wenn gleichzeitig andere und insbesondere benachbarte Teile des Sehfeldes weiß oder grau erscheinen.</em>“ Clark Poling: Kandinsky – Unterricht am Bauhaus, Weingarten 1982, S. 85</p>
<p>„<em>Weiß ist wie ein Symbol einer Welt, wo alle Farben, als materielle Eigenschaften und Substanzen, verschwunden sind. Diese Welt ist so hoch über uns, dass wir keinen Klang von dort hören können.</em>“ Wassiliy Kandinsky: Über das Geistige in der Kunst, München 1912, S.67</p>
<p>Am Ufer des Rummelsburger Sees entstanden in drei Bauabschnitten insgesamt 46 drei- und viergeschossige Atelierhäuser mit durchgehend 3m hohen Wohnräumen und wahlweise 4-6m hohen Atelierräumen. Die Wohnräume der Obergeschosse haben vertikale Schiebefenster, die Ateliers beidseitig großflächige Atelierfenster. Im Zwischenraum der Hauszeilen wird ein gemeinsamer, halböffentlicher Freiraum als Birkenhain mit privaten Erschließungsstraßen aufgespannt. Der Birkenhain wird durch die Eigentümer als Teil der privaten Grundstücksfläche für eine halböffentliche Durchwegung und Nutzung zur Verfügung gestellt.</p>
<h4>New Rummelsburg - Achtung Spielstraße</h4>
<p>„<em>Es ist ganz wunderschön. Das Backsteinmauerwerk ist genau, wie es sein soll. Es ist wunderbar frei von allem Glatten und Dünnen. Ich denke dabei wirklich an Florenz.</em>“ William W. Wurster, Dekan der School of Architecture and Planning, Sommer 1948</p>
<p>Insgesamt 71 giebelständige Reihenhäuser mit Dachterrassen, errichtet im Baugruppenverfahren, bilden den einprägsamen Straßen- und Stadtraum. Die Baugruppenmitglieder sind Familien mit Kindern. In den Wohnhäusern gibt es temporäre Arbeits- und Büroräume und flexibel abtrennbare oder durch Zusammenlegen erweiterbare Raumstrukturen. Die Freiräume werden in erster Linie von Kindern im Vor- und Grundschulalter als Spiel- und Kommunikationsorte erobert und geprägt, was sich mit dem Heranwachsen der Kinder verändern wird. Tiefrotes Backsteinmauerwerk schafft einerseits Gewichtigkeit und überrascht andererseits mit immer wechselnden Glanzeffekten. Die Zick-Zack-Linie der giebelständigen Reihenhäuser verzahnt sich wohltuend mit dem Himmel. Die gleichmäßigen Fassaden verbergen äußerst individuelle Wohnmodelle und Lebenskonzepte – Urbanität entsteht gerade dann, wenn sich die Verzicht auf private Gartenparzelle hinter dem Haus wird kompensiert durch den gemeinschaftlichen Hain zwischen den Atelierhäusern – ein kontrollierter Zwischenraum für das Spielen der Kleinkinder, gemeinsame Feste oder einfach nur als Liegewiese. Die Extreme der Farbentwicklung spiegeln Licht und Schatten, Wärme und Kälte, Massives und Leichtes und steigern sich im simultanen Helligkeitskontrast. Einläufige „Himmelstreppen“ führen hinauf zu den Dachterrassen, welche einen ungestörten Weitblick über Berlin ermöglichen. Der Rückzug auf die Kräfte der schwarz-weißen Farbleiter weist zu den Wurzeln unserer Moderne vor 100 Jahren: Die Atelierhäuser schöpfen aus dieser sachlichen Tradition, ohne sie zu imitieren und streben nach Einfachheit und Stille. Das Thema „Wohnen und Arbeiten“ in der Stadt wurde hier in unterschiedlichster Form nach den individuellen Wünschen der Bewohner realisiert, die Erdgeschosse geben Raum für die Arbeitsräume von Musikern, Restauratoren, Landschaftsarchitekten, eine Kunstgalerie und einen Weinladen. Verschiedene Einzelhäuser wurden mit Einliegerwohnungen geplant und realisiert.</p>
<p><a title="Tafel Rummelsburg Gemeinsam Wohnen" id="p405" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-admin/stbp_08_rummelsburggemeinschaft.pdf">PDF mit der Tafel des Projektes</a>
</p>
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		</item>
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		<title>Neumünster</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=398</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 12:49:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Belobigung
Revitalisierung der Böcklersiedlung - Neumünster

Planer und Architekten:
Bock, Schulz und Partner Freischaffende Architekten BDA, Bendfeldt, Herrmann, Franke Landschaftsarchitekten
Mitarbeit:
Olaf Schulz, Jan O. Schulz, Brigitte Schulz, Dieter Hellwig, Heiko Helms, Karen Schlanbusch, Matthias Koch, Jürgen Fröndt, Stefanie Trunk
Auftraggeber:
Stadt Neumünster, Fachdienst Stadtplanung, Baugenossenschaft Holstein, Wobau Neumünster
Sanierungsträger:
BIG Städtebau GmbH Treuhänderischer Sanierungsträger
Städtebauförderung:
Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein
Stadtteilbüro Kantplatz:
Plankontor GmbH
Bestand und Aufgabe
Die Böcklersiedlung umfasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Belobigung</h3>
<h2>Revitalisierung der Böcklersiedlung - Neumünster</h2>
<p><img id="image397" alt="Plan Siedlung" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/neumuenster_boeckler.jpg" /></p>
<p><strong>Planer und Architekten:</strong><br />
<a href="http://www.b-s-p.net">Bock, Schulz und Partner Freischaffende Architekten BDA</a>, Bendfeldt, Herrmann, Franke Landschaftsarchitekten<br />
<strong>Mitarbeit:</strong><br />
Olaf Schulz, Jan O. Schulz, Brigitte Schulz, Dieter Hellwig, Heiko Helms, Karen Schlanbusch, Matthias Koch, Jürgen Fröndt, Stefanie Trunk<br />
<strong>Auftraggeber:</strong><br />
Stadt Neumünster, Fachdienst Stadtplanung, Baugenossenschaft Holstein, Wobau Neumünster<br />
<strong>Sanierungsträger:</strong><br />
BIG Städtebau GmbH Treuhänderischer Sanierungsträger<br />
<strong>Städtebauförderung:</strong><br />
Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein<br />
<strong>Stadtteilbüro Kantplatz:</strong><br />
Plankontor GmbH</p>
<h4>Bestand und Aufgabe</h4>
<p>Die Böcklersiedlung umfasst 1800 Wohnungen in zweibis viergeschossiger Bauweise, sowie Schulen und Versorgungseinrichtungen. Mit großzügigen Grünflächen, innenstadtnaher Lage, Vielfalt in den Bauformen und charakteristischer Rotsteinarchitektur besitzt sie gute Voraussetzungen für eine hohe Wohnqualität. Durchgehend sehr kleine Wohnungen mit winzigen Bädern und Küchen, unwirtliche Treppenräume und eine Vernachlässigung des Außenraumes führten aber seit den 1980er Jahren zur massiven Abwanderung von Familien. Soziale Entmischung und Konflikte zwischen den Bewohnern hatten einen erheblichen Imageverlust zur Folge. Es begannen sich Leerstände in den Wohnungen wie den Läden abzuzeichnen. Die Siedlung war dabei, ihre jahrzehntelang intakte Funktion zu verlieren. In dieser Ausgangslage erhielt das Büro Bock, Schulz und Partner Architekten BDA (BSP) die Aufgabe, für alle Lebensbereiche der Siedlung umfassende Konzepte zur Sanierung zu entwickeln. Dazu gehören u.a. die Bereiche Wohnen und Wohnumfeld, Freizeit und Kultur, Gewerbe und Arbeit, Verkehr und Stadtgestaltung. Mittels eines organisatorischen Netzwerkes gewann BSP die engagierte Mitwirkung und Akzeptanz der Bewohner, der gesellschaftlichen Gruppen und Institutionen. BSP arbeitete als Manager des Gesamtprozesses wie auch als Ideengeber für die einzelnen Themenfelder. Es wurden u.a. Arbeitsgruppen für Senioren, Nachbarschaftshilfe, die Schule und die Kirche gebildet, die BSP im weiteren Prozess begleitete. Kantplatz Das Stadtteilzentrum wurde vollständig umgestaltet. Die Platzränder zu den Geschäften wurden angehoben und mit Vordächern versehen, um eine barrierefreie und witterungsgeschützte Flanierzone zu bilden. Die südliche Straße der Platzumfahrt wurde aufgehoben und mit der Ladenvorzone verbunden, so dass eine große zusammenhängende und befahrbare Platzfläche entstand, auf der nunmehr ein Wochenmarkt, Stadtteilfeste und andere Aktivitäten stattfinden.</p>
<h4>Kantplatz 11-15</h4>
<p>Die Sanierung des Hauses zeigt beispielhaft auf, wieder Charakter der sparsamen, sauber proportionierten Gebäude wieder herausgearbeitet werden kann, die im Laufe der Jahre durch ungegliederte Fenster,<br />
grobschlächtige Eingangstüren und allgemeine Verwahrlosung ihren ursprünglichen Charme verloren hatten. Die Treppenhäuser wurden großzügig verglast, Kleinstwohnungen wurden zu Maisonetten mit zweigeschossigem Wohnraum zusammengelegt, um die niedrigen Raumhöhen von 235 cm auszugleichen. Balkone wurden aus städtebaulichen Gründen nicht eingesetzt, alle Wohnungen erhielten dafür geschosshoch zu öffnende Verglasungen.</p>
<h4>Kantplatz Ost</h4>
<p>Das Gebäude, das die östliche Raumkante des Kantplatzes bildet, wurde als kombiniertes Seniorenwohn- und Ärtzehaus umgestaltet. Die frühere Putzfassade wurde wegen der städtebaulichen Bedeutung des Hauses durch eine Ziegelfassade ersetzt. Auf der Gebäuderückseite verbessert ein verglaster Laubengang als Klimapuffer die Energiebilanz des Gebäudes.</p>
<h4>Ergebnis</h4>
<p>Diese und weitere Projekte bewirkten, dass die Böcklersiedlung sich wieder stabilisiert hat. Alle Geschäfte<br />
sind wieder vermietet, die Bebauung ist zu einem großen Teil modernisiert, der Kantplatz bildet wie früher<br />
das Herz der Siedlung. Die Böcklersiedlung hat wieder ein positives Image, Familien ziehen in den Stadtteil zurück. Die Wende ist geschafft!</p>
<p><a title="PDF mit der Tafel des Projektes" id="p408" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_neum%C3%BCnster.pdf">PDF mit der Tafel des Projektes</a>
</p>
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		<title>München</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=395</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 12:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Städtebaupreis 2008
Jüdisches Zentrum München

Städtebauliche Konzeption und Entwurf:
Wandel Hoefer Lorch Architekten
Platzgestaltung:
office regina poly
Bauherren:
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern
Landeshauptstadt München, Baureferat
weitere Beteiligte:
Bauleitung in Arbeitsgemeinschaft mit CLmap
Tragwerksplaner: Sailer Stepan und Partner
Fachplanung Haustechnik: Ingenieurbüro Konrad Huber
Projektsteuerung: ALBA BauProjektManagement GmbH
DU Diederichs
Städtebauliches Konzept
Der Jakobsplatz liegt im historischen Zentrum Münchens. Seit der Gründung Münchens 1158 diente er als Markt und Handelsplatz. Im Zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Städtebaupreis 2008</h3>
<h2>Jüdisches Zentrum München</h2>
<p><img id="image396" alt="JÃ¼disches Zentrum" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/muenchen.jpg" /></p>
<p><strong>Städtebauliche Konzeption und Entwurf:</strong><br />
<a href="http://www.wandel-hoefer-lorch.de">Wandel Hoefer Lorch Architekten</a><br />
<strong>Platzgestaltung:</strong><br />
<a href="http://www.regina-poly.de/">office regina poly</a><br />
<strong>Bauherren:</strong><br />
Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern<br />
Landeshauptstadt München, Baureferat<br />
<strong>weitere Beteiligte:</strong><br />
Bauleitung in Arbeitsgemeinschaft mit CLmap<br />
Tragwerksplaner: Sailer Stepan und Partner<br />
Fachplanung Haustechnik: Ingenieurbüro Konrad Huber<br />
Projektsteuerung: ALBA BauProjektManagement GmbH<br />
DU Diederichs</p>
<h4>Städtebauliches Konzept</h4>
<p>Der Jakobsplatz liegt im historischen Zentrum Münchens. Seit der Gründung Münchens 1158 diente er als Markt und Handelsplatz. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stadtgebiet stark zerstört und der Platzbereich lag bis 2000 brach. Mit dem Jüdischen Zentrum am Jakobsplatz wird der Fülle und dem Reichtum jüdischen Lebens, die Nazi- Deutschland zerstört hatte, wieder der gebührende Raum gegeben, kehrt die Synagoge aus einer Hinterhofsituation in die Mitte der Stadtgemeinschaft zurück. Unser Wettbewerbsentwurf stellt die Idee einer selbstverständlichen Verwobenheit des Jüdischen Zentrums mit der Stadtstruktur über den öffentlichen Raum in den Mittelpunkt. Seine Öffentlichkeit und Offenheit wird erlebbar in einer Folge von Plätzen, Wegen und Passagen zwischen den Gebäuden und ihrer Nachbarschaft. Synagoge, Museum und Gemeindehaus sind als Ensemble ausbalanciert, in ihrer jeweiligen Eigenständigkeit formuliert und über die Zwischenräume hinweg in Beziehung zueinander gesetzt.</p>
<p><em>„Welche Verwandlung hat da mitten in München stattgefunden! Wer vom Viktualienmarkt über den behelfsmäßig geteerten St. Jakobs-Platz geht, erkennt die einstige Brache nicht wieder: Eine Folge von Plätzen ist entstanden, wohl dosiert und klug komponiert. Eigenartig, dass nur wenige hundert Meter hinter dem Marienplatz so lange Öde herrschte, mehr hingenommen als geliebt, ein gestalterisches Vakuum, flankiert von versprengten Hausfragmenten, einem mittelmäßigen Parkhaus und unscheinbaren Wohnbauten. Einzig das Stadtmuseum versprach, den Raum, der kein Platz werden wollte, nach Norden zu fassen. Das hat sich mit dem rund 13.000 Quadratmeter großen Zentrum der Jüdischen Gemeinde und des städtischen Jüdischen Museums grundlegend geändert. Selbstbewusst strukturieren die drei wie Eisschollen gegeneinander verschobenen Gebäude den Raum, formen trichterförmige, halboffenen Plätze und schaffen Passagen…“ </em>Dr. Oliver Herwig</p>
<p>Die Synagoge steht als wichtigstes Bauwerk nach Osten ausgerichtet frei im Platz mit geschlossenem Sockel und einer sich darüber erhebenden filigranen Stahlkonstruktion. Während der Sockel metaphorisch<br />
an den Tempel Salomons erinnert und symbolisch für das Dauerhafte stehend als schützende Hülle den Gebetsraum umgibt, bezieht sich die mehrschichtige, von einem Bronzegewebe umhüllte Laterne auf das fragile, portative Stiftszelt und löst die Konstruktion in der Transzendenz des Lichtes auf. Das Jüdische Museum der Landeshauptstadt als kleinster Kubus vermittelt zwischen Synagoge und Gemeindezentrum<br />
und spiegelt Offenheit und Geschlossenheit entsprechend den eigenen Bedürfnissen: über einem offenen, mit der Platzflächen zum Kommunikationsraum verschmelzenden Foyer liegen die geschlossenen, Konzentration ermöglichenden Ausstellungsräume. Die Volumina des Gemeindehauses werden nach dem Vorbild der Struktur der Amsterdamer Synagogen aus dem 17. Jahrhundert in Einzelkuben zerlegt und in die Maßstäblichkeit der Nachbarschaft gebracht. Die Natursteinfassaden der Baukörper werden durch die Materialität des Travertin in unterschiedlicher Oberflächenstruktur differenziert; sie machen bis in die Detailgestaltung das übergreifende Prinzip von Kohärenz und Autonomie sichtbar: unbehandelte, archaische Krustenplatten sind dem Synagogensockel vorbehalten und geben ihm ein plastisches Relief, die geschliffenen Platten der Museumsfassade unterstützen die Präzision des Kubus, gestockte und gesägte Platten in unterschiedlicher Rauhigkeit reflektieren Licht und Schatten auf den Fassaden rund um Innenhöfe und Dachgärten des Gemeindehauses.</p>
<h4>Freiraumkonzept</h4>
<p>In dem neu gefassten, vielgestaltigen Raum, der die Altstadtstruktur fortführt, wird das Prinzip des fließenden Raumes zum Thema erhoben; der Platz wird außerdem Tableau für die Architektur. Durch die Einfügung von zwei binnenräumlichen Elementen werden die beiden Teilräume akzentuiert: Zwei lang gestreckte flache, kubische Schmuck- und Spielelemente navigieren wie Schiffe im fließenden Raum. Der Brunnen ist aus farbigem norwegischem Schiefer (Ottaphyllit), der Sandtisch aus Pagholz. 14 vorhandene Bäume wurden durch 22 neue Gleditschien ersetzt, welche über den Bunker gepflanzt wurden. Der glatte, gesägte Granitkleinstein läuft in einer Richtung durch die verschiedenen Räume. Der Spielplatz wurde während der Planung auf Wunsch der Anwohner am Cafe des Jüdischen Museum um Hüpf- und Wippgeräte auf einem Fallschutzoval erweitert.</p>
<p><a title="Stbp08_JÃ¼disches Zentrum MÃ¼nchen" id="p407" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_jzm.pdf">PDF mit der Tafel des Projektes</a>
</p>
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		</item>
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		<title>Neu-Ulm</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=393</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 12:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Belobigung
Elefantensiedlung in Neumünster


Bauherr:
NUWOG Wohnungsgesell. der Stadt Neu-Ulm GmbH
Generalplanung:
nps Bauprojektmanagement GmbH, Ulm
Gemeinschaftshaus / Heizzentrale:
straub + tacke architekten, München
Außenanlagen:
ver.de Landschaftsarchitektur, Freising
Prof. Arno S. Schmid + M. Rauh, Neu-Ulm
Die Wohngebäude der Elefantensiedlung in Neu-Ulm liegen in einer parkartigen Anlage mit wertvollem altem Baumbestand und verteilen sich sternförmig um die zentral gelegene Wiese an der die namensgebenden Elefantenskulpturen stehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Belobigung</h3>
<h2>Elefantensiedlung in Neumünster</h2>
<p><img alt="Elefantensiedlung - NeumÃ¼nster" id="image394" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/neu_ulm_elefantensiedlung.png" /><br />
<strong><br />
Bauherr:</strong><br />
<a href="http://www.nuwog.de">NUWOG Wohnungsgesell. der Stadt Neu-Ulm GmbH</a><br />
<strong>Generalplanung:</strong><br />
<a href="http://www.nps-ulm.de">nps Bauprojektmanagement GmbH, Ulm</a><br />
<strong>Gemeinschaftshaus / Heizzentrale:</strong><br />
<a href="http://www.straub-arc.de">straub + tacke architekten, München</a><br />
<strong>Außenanlagen:<br />
</strong><a href="http://www.gruppe-ver.de">ver.de Landschaftsarchitektur, Freising</a><br />
Prof. Arno S. Schmid + M. Rauh, Neu-Ulm</p>
<p>Die Wohngebäude der Elefantensiedlung in Neu-Ulm liegen in einer parkartigen Anlage mit wertvollem altem Baumbestand und verteilen sich sternförmig um die zentral gelegene Wiese an der die namensgebenden Elefantenskulpturen stehen. Vor der Modernisierung präsentierte sich diese Siedlung grau, der Wohnstandard war niedrig - Einzelöfen und veraltete sanitäre Einrichtungen waren die Regel. Als Präventionsprogramm für intakte, kleinere Quartiere hat die Oberste Baubehörde Bayerns im Rahmen ihrer Initiative „Zukunft des Wohnungsbaus“ das Modellvorhaben „Lebendige Wohnquartiere für Jung und Alt“ ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die noch stabilen Wohnstrukturen zu erhalten und zu stärken. Beispielhafte Projekte sollen kostengünstige und dauerhafte Lösungen für wirtschaftlich tragfähige, attraktive und sichere Wohnquartiere aufzeigen. Die Elefantensiedlung Neu-Ulm wurde als beispielhafte Projektmaßnahme ausgewählt und gefördert. Aus dem Wettbewerb heraus entstand ein Gesamtkonzept,<br />
das eine kostengünstige Modernisierung vorsieht, die es sozial schwachen Mietern ermöglichte auch<br />
nach der Sanierung in der Siedlung bleiben zu können, das Quartier aber auch für andere soziale Gruppen als Wohnstandort attraktiv zu machen. In den Häusern mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 15.300 qm befinden sich im wesentlichem Zwei-Zimmer- Wohnungen mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 41,50 qm - insgesamt 370 Wohneinheiten. Durch schaltbare Zimmer wurden zum Teil Ein- und Drei-Zimmer-Wohnungen geschaffen. Die Siedlung erhielt einen zeitgemäßen, kostengünstigen Ausstattungsstandard.</p>
<h4>Modernisierungsablauf - in bewohntem Zustand</h4>
<p>Da einige Wohnungen nicht zugänglich waren, musste für die Sanierung, speziell für die Haustechnik, eine Lösung gefunden werden, die den Ersatz der ölbetriebenen Einzelraumöfen und der Bäder im bewohnten Zustand zu erlaubte. Die benötigten neuen Installationen und Leitungen wurden auf die Fassade montiert und mit großformatigen Fassadenplatten verkleidet. Dieses neuartige Sanierungskonzept ermöglichte, dass die Arbeiten ohne größere Umsiedlungsmaßnahmen vorgenommen werden konnten. Die Maßnahmen konnten in Bauabschnitten durchgeführt, bereits sanierte Wohnungen besichtigt werden.</p>
<h4>Wohnumfeldverbesserung – diferenzierte Gestaltung der Freiräume</h4>
<p>Es wurde zwischen Wohnhöfen und Gartenhöfen unterschieden. Die eingangsnahen Wohnhöfe verknüpfen<br />
jeweils zwei Gebäudevorzonen miteinander. Hier befinden sich Bänke, holzverkleidete Müll- und Fahrradunterstände entlang von 3,60 m breiten Wegen. Die Vorgärten können von den Bewohnern gestaltet und gepflegt werden. Plattenstreifen vernetzen die Hauseingänge mit Treffpunkten und Spielbereichen in der Hofmitte. Im Unterschied zu den eingangsnahen Wohnhöfen wurden die rückwärtigen Gartenhöfe von Einbauten freigehalten und unter Einbeziehung des vorhandenen Baumbestandes zu ruhigen Rückzugsräumen entwickelt.</p>
<h4>Quartiersplatz - Einrichtungen für die Gemeinschaft</h4>
<p>Neu gebaut wurde ein Gemeinschaftshaus als Wohnraumerweiterung für private Feste und Treffpunkt. Zusammen mit dem Neubau der Biomasse-Heizanlage bildet es die räumliche Begrenzung des neuen Quartiersplatzes. Die hier erzeugte Wärme wird über ein neu errichtetes Nahwärmenetz verteilt und in die 24 Bestandsgebäude eingespeist.</p>
<h4>Quartierszuordnung - Farbkonzeption</h4>
<p>Durch die Farbgebung erfolgt eine eindeutige Quartierszuordnung, die einzelnen Gebäuden erhalten ein individuelles Gesicht, die Architektur wird gegliedert und der Gesamtsiedlung einen Wiedererkennungswert gegeben. Die Kernzone und die flankierenden Zonen sind klar spürbar, auch die jeweiligen Begrenzungspunkte sind eindeutig in der Wahrnehmung. Jedes einzelne Gebäude erhielt eine außenliegende Wärmedämmung hinter großformatigen Plattenverkleidungen, die die Fassade vertikal gliedert. Diese wurden an allen Gebäuden in Rotorange gehalten, die verbleibenden Putzfassaden in den Farben Violettblau, Rotorange und Gelborange. Die Eingänge erhielten darüberhinaus<br />
eine farbige Markierung und die Fassaden markante Strukturierungen.
</p>
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		<title>Eisleben</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=392</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 11:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Belobigung
Museum Luther-Geburtshaus

Verfasser: Springer Architekten, Jörg Springer Architekt BDA, Berlin
Bauherr: Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen Anhalt, Lutherstadt Wittenberg
Der Umbau des Geburtshauses Martin Luthers in Eisleben steht in einer Reihe sich wandelnder Interpretationen dieses Ortes. Er ist Teil einer Entwicklung, die spätestens 1817 mit der Errichtung der Armenschule als freistehendes Haus auf dem rückwärtigen Grundstücksteil einsetzte. Bereits zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Belobigung</h3>
<h2>Museum Luther-Geburtshaus</h2>
<p><img id="image386" alt="Eisleben - Martin Luther GedenkstÃ¤tte" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/eisleben_luthergedenk.jpg" /></p>
<p><strong>Verfasser:</strong> <a href="http://www.springerarchitekten.de">Springer Architekten</a>, Jörg Springer Architekt BDA, Berlin<br />
<strong>Bauherr:</strong> <a href="http://www.martinluther.de">Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen Anhalt</a>, Lutherstadt Wittenberg</p>
<p>Der Umbau des Geburtshauses Martin Luthers in Eisleben steht in einer Reihe sich wandelnder Interpretationen dieses Ortes. Er ist Teil einer Entwicklung, die spätestens 1817 mit der Errichtung der Armenschule als freistehendes Haus auf dem rückwärtigen Grundstücksteil einsetzte. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde die stadträumliche Situation entscheidend verändert. Ein weiterer Umbau des Ensembles 1864 auf Anregung Friedrich August Stülers vollendete die monumentalisierende Freistellung und objekthafte Überhöhung des Geburtshauses. Der vorerst letzte Eingriff in dieser Tradition will heute eine umfassende, museale Aufbereitung des authentischen Ortes und seiner Geschichte ermöglichen. Neben einer grundlegenden Instandsetzung des Geburtshauses ist die Errichtung zweier Neubauten wichtigster Bestandteil dieser Maßnahme:<br />
Das Besucherzentrum mit Räumen für wissenschaftliche Mitarbeiter und eine regionale touristische Besucherinformation entlastet die historischen Gebäude und leistet zugleich einen entscheidenden Beitrag zur städtebaulichen Konsolidierung des Ensembles. Der kubische Teil dieses Neubaus schließt die traufständige Bebauung an der Halleschen Straße ab und verweist durch seine Höhe und durch das Zurückweichen von der Seminarstraße auf das nur ansatzweise sichtbare Geburtshaus. Der niedrigere Bauteil mit einem Satteldach gewährleistet die Einbindung des Hauses in den Straßenzug. Fassadenmaterial, Anordnung und Gestaltung der Öffnungen machen deutlich, dass es sich um ein Gebäudeganzes handelt und stellen den Zusammenhang mit dem Neubau des Ausstellungsgebäudes her. Das Ausstellungsgebäude nimmt den neuen Haupteingang des Museums auf und schafft die Voraussetzungen für einen Rundgang, der Geburtshaus und Armenschule einschließt. Durch den sinnfälligen zentralen Zugang zum Ensemble über den Neubau werden die drei zu verschiedenen Zeiten errichteten Gebäude schon beim Betreten des Hofes verständlich. Ähnlich wie die Armenschule wird auch der Neubau des Ausstellungsgebäudes als eigenständiges Objekt im Stadtgefüge aufgefasst. Zwei niedrigere Passstücke bewerkstelligen die Anbindung an Geburtshaus und Armenschule. Die Anordnung des Baukörpers im Hofraum, seine Materialisierung und die sehr zurückhaltende Gestaltung der Fassaden weisen ihm trotz seiner Eigenständigkeit die Rolle eines Hintergrundes für die historischen Gebäudes des Ensembles zu. Ähnlich wie die südliche Giebelfassade der Armenschule binden auch die Außenwände des Ausstellungsgebäudes die historischen Sandsteinmauern an der „Bösen Sieben“ und auf den alten Grundstücksgrenzen ein. Indem diese Mauern zu einem Teil des neuen Gebäudes werden, stellen sie die Eigenständigkeit des neuen Hauses im Stadtraum wieder in Frage: Der autonomen Geschlossenheit der nahezu symmetrischen Grundform steht die offenkundige Bindung an die eher zufälligen Formen der alten Mauern gegenüber. Es ist diese Ambivalenz zwischen einer eigenständigen, freien baukünstlerischen<br />
Setzung unserer Zeit und der Gebundenheit an den in der Geschichte gewachsenen Ort, die das<br />
gesamte Projekt charakterisiert.</p>
<p><a href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_eisleben.pdf">PDF mit der Tafel des Projektes</a>
</p>
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		<title>lobende Erwähnungen</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=389</link>
		<comments>http://www.dasl.de/wordpress/?p=389#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 11:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Paul-Wunderlich-Haus - Eberswalde

Verfasser:
GAP Architekten, Thomas Winkelbauer und Wolfgang von Herder
Mitarbeit:
Bernhard Gasser, Detlef Rentzsch, Harms Wulf
Die Mitte der Kreisstadt Eberswalde ist im Krieg so stark zerstört worden, dass aus dem kleinen Markt eine große Stadtbrache wurde. deren Neubebauung nun endlich erfolgte. Mit dem Entschluss, die Kreisverwaltung aus vielen peripheren Standorten im Zentrum der Stadt zusammenzuführen, wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Paul-Wunderlich-Haus - Eberswalde</h2>
<p><img id="image385" alt="Eberswalde - Paul-Wunderlich-Haus" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/eberswalde.jpg" /></p>
<p><strong>Verfasser:</strong><br />
<a href="http://www.gap-arch.de/">GAP Architekten</a>, Thomas Winkelbauer und Wolfgang von Herder<br />
<strong>Mitarbeit:</strong><br />
Bernhard Gasser, Detlef Rentzsch, Harms Wulf</p>
<p>Die Mitte der Kreisstadt Eberswalde ist im Krieg so stark zerstört worden, dass aus dem kleinen Markt eine große Stadtbrache wurde. deren Neubebauung nun endlich erfolgte. Mit dem Entschluss, die Kreisverwaltung aus vielen peripheren Standorten im Zentrum der Stadt zusammenzuführen, wurde der Anstoß für das Paul-Wunderlich-Haus gegeben, das weitere öffentliche Einrichtungen, Büros, Geschäfte und Gaststätten beherbergt. Die historische Durchwegung hat innerhalb des Bauwerkes eine moderne Wiederbelebung erfahren, die Mitte der Stadt ist von der Bürgerschaft neu besetzt worden.</p>
<p><a id="p410" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_eberswalde_leipzig.pdf">PDF mit dem Projekt</a></p>
<h2>Sweetwater - Leipzig</h2>
<p><img id="image387" alt="Sweetwater - Leipzig" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/leipzig_sweetwater.jpg" /></p>
<p><strong>Entwurfsverfasser:</strong><br />
<a href="http://www.weisvolkmann.de/">Weis &#038; Volkmann</a> Architektur<br />
zusammen mit Ernst Scharf, Arch42<br />
<strong>Mitarbeit:</strong><br />
Gunnar Volkmann, Cathleen Herrmann<br />
<strong>Bauherr:</strong><br />
WEL-HAUS GmbH Bernburg-Leipzig<br />
<strong>weitere Beteiligte:</strong><br />
Haustechnik: IHS-GmbH<br />
Statik: Ingenieurbüro Ahrens &#038; de Jong, Osnabrück</p>
<p>Zwischen dem prosperierenden Gründerzeit-Wohngebiet Schleußig und den historischen, inzwischen zuBüros und Lofts umgewandelten Buntgarnwerken, dem größten gründerzeitlichen Industriedenkmal wird eine Brache an der Elster zu einem kleinen Wohngebiet mit Reihenhäusern und einigen Gewerberäumen. Die strenge Architektur mit Terrassen und Bootsanlegern kontrastiert zum bewegten Wasser, das hier die Stadt Leipzig zu einem kleinen Venedig erblühen lässt.</p>
<p><a id="p410" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_eberswalde_leipzig.pdf">PDF mit dem Projekt</a></p>
<h2>Quartier am Turm - Heidelberg</h2>
<p><img id="image388" alt="Heidelberg - Quartier am Turm" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/heidelberg_turm.jpg" /></p>
<p><strong>Entwurfsverfasser:</strong> <a href="http://www.jourdan-mueller.de/">Jourdan-Müller</a>, Frankfurt am Main<br />
<strong>Bauherr:</strong> <a href="http://www.quartier-am-turm.de/"><font size="2"><font face="Arial">E+K Quartier am Turm GmbH</font></font></a>, Heidelberg</p>
<p>Mit dem „Quartier am Turm“ ist auf dem Gelände einer ehemaligen Waggonfabrik in Randlage und in schwierigem Umfeld ein funktional und sozial gemischter, hochwertiger Wohnstandort entstanden. Seine besondere Identität resultiert aus dem Erhalt des Wasserturms, einer Waggonhalle und von Fragmenten ehemaliger Fabrikationshallen sowie aus einer musikinspirierte Planung. Durch die enge Kooperation der Beteiligten, unter ihnen ein Komponist, entstanden auf den einzelnen, unterschiedlichen musikalischen Themen verpflichteten Baufeldern jeweils um einen kleinen Platz organisierte Nachbarschaften in großer typologischer und architektonischer Vielfalt. Gärten und der zentrale Grünzug sowie Gemeinbedarfseinrichtungen machen das Quartier für Familien mit Kindern wie auch ältere Menschen attraktiv.</p>
<p><a id="p409" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_heidelberg_stuttgart_kiel.pdf">PDF mit dem Projekt</a></p>
<h2>Wohnen am Rosenpark - Stuttgart/Vaihingen</h2>
<p><img alt="Stuttgart-Vahingen" id="image390" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stuttgart_vaihingen.jpg" /></p>
<p><strong>Verfasser:</strong> <a href="http://www.leonwohlhagewernik.de/">Leon Wolhage Wernik Architekten</a>, Berlin</p>
<p>Auf einem ehemaligen Brauereigelände definiert das Wohnen im „Rosenpark“ zusammen mit dem vom<br />
gleichen Büro gestalteten Einkaufs- und Bürgerzentrum sowie einem Schulungszentrum die Ortsmitte von Stuttgart-Vaihingen neu. 105 hochwertige Eigentumswohnungen mit hohem Sicherheitsstandard gruppieren sich um vier etwas höher gelegte, geschützte Innenhöfe. Die in blendendem Weiß mediterran anmutende, kubische Architektur besticht durch plastische Gliederung und den skulpturalen Eindruck, den Loggien, Terrassen und Brücken vermitteln. Wohnen in urbaner Dichte bei gleichzeitig hoher Privatheit hat hier eine anspruchsvolle Interpretation gefunden. Das hohe Preisniveau, die fließenden Grundrisse und die strenge Gestaltung des unmittelbaren Wohnumfeldes weisen auf gut verdienende Singles und Paare sowie auf wohlhabende Senioren als Ziel- und Nachfragergruppen hin.</p>
<p><a id="p409" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_heidelberg_stuttgart_kiel.pdf">PDF mit dem Projekt</a></p>
<h2>Bootshafen Innenstadt - Kiel</h2>
<p><img id="image391" alt="Kiel - Bootshafen Innenstadt" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/kiel.jpg" /></p>
<p><strong>Verfasser:</strong> <a href="http://www.la-siller.de/">Siller Landschaftsarchitekten</a>, Kiel</p>
<p>Mit der Entwicklung des Bootshafens ist es den Verfassern gelungen, die Innenstadt Kiel ans Wasser heranzuführen, den Hafen und seine Schiffe zu einem konstitutiven Teil des städtischen Raums und des städtischen Lebens zu machen. Mit wenigen markanten und sehr diszipliniert geführten „Schnitten“ ist es gelungen, diese Schnitt-Stelle zu gestalten und zu einer Bühne oder zu einem Verweilort für Akteure und Betrachter werden zu lassen. Dank des Schiffsverkehrs wechseln die Bühnen-Horizonte – von der Weite bis zur bedrohlichen Enge eines Luxusliners. Das Spiel kann beginnen!</p>
<p><a id="p409" href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_heidelberg_stuttgart_kiel.pdf">PDF mit dem Projekt</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Martinszentrum - Bernburg</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=384</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 10:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Belobigung des Deutschen Städtebaupreises
Martinszentrum in Bernburg


Entwurf/Planung:
Weis &#038; Volkmann Architektur
Mitarbeit:
Ilona Brauer, Winfried Hammermüller, Olav Hörl
Landschaftsplanung:
Atelier Bernburg
Projektsteuerung:
Jost Consult Projektsteuerungs GmbH
Bauherr:
Evangelische Landeskirche Anhalts
mit der Evangelischen Martinsgemeinde Bernburg
Nach dem Vorbild traditioneller Klosteranlagen umfriedet das neue Zentrum, in dem Krippe, Kindergarten, Hort und Grundschule für insgesamt 165 Kinder Platz finden, an drei Seiten die mächtig aufragende Sandsteinkirche St. Martin. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Belobigung des Deutschen Städtebaupreises</h3>
<h2>Martinszentrum in Bernburg</h2>
<p><img id="image383" alt="Martinszentrum-Bernburg a. d. Saale" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/bernburg_martinszentrum.jpg" /><br />
<strong><br />
Entwurf/Planung:</strong><br />
<a href="http://www.weisvolkmann.de/">Weis &#038; Volkmann Architektur</a><br />
<strong>Mitarbeit:</strong><br />
Ilona Brauer, Winfried Hammermüller, Olav Hörl<br />
<strong>Landschaftsplanung:</strong><br />
<a href="http://www.atelier-bernburg.de/">Atelier Bernburg</a><br />
<strong>Projektsteuerung:</strong><br />
<a href="http://www.jostconsult.de/">Jost Consult Projektsteuerungs GmbH</a><br />
<strong>Bauherr:</strong><br />
Evangelische Landeskirche Anhalts<br />
mit der Evangelischen Martinsgemeinde Bernburg</p>
<p>Nach dem Vorbild traditioneller Klosteranlagen umfriedet das neue Zentrum, in dem Krippe, Kindergarten, Hort und Grundschule für insgesamt 165 Kinder Platz finden, an drei Seiten die mächtig aufragende Sandsteinkirche St. Martin. Das Schulzentrum gibt dem Platz gleichzeitig eine städtebauliche Fassung. Das biblische Bild des ‚leichten Zeltes&#8217; wird als Zeitsprung zur ‚festen Burg&#8217; in Beziehung gesetzt. Die langgestreckten Flachbauten sind mit unbehandeltem sibirischem Lärchenholz verschalt. Zur Kirche hin öffnen sie sich unter Pergolen und mit einer Freitreppe zu einem klassischen Schulhof. Durch seine unregelmäßige Form, bestimmt durch die wuchtigen Außenpfeiler der Kirche bietet Rückzug und Weite zugleich. Die Gebäude stehen auf Betonpfählen über dem Boden. Der westliche Teil des Grundstücks wurde von Bebauung frei gehalten, um die Sichtachse zum Turm und den Hauptzugang zur Kirche zu erhalten. Die Einfachheit und Natürlichkeit des Materials setzt sich im Inneren fort: Boden und Decke sind einheitlich mit OSB-Platten (oriented strand board) verkleidet. Materialien und sichtbare Installationen unterstreichen den Eindruck des Provisorischen und Bescheidenen. Fenster und Glastüren öffnen sich zu den bühnenhaften Terrassen und Treppen des Hofs. Besonders hervorzuheben ist die Offenheit zur Stadt auf der einen Seite und die klösterlichen Hinwendung zur Kirche auf der anderen Seite. Der Gemeindearbeit außerhalb des Schulbetriebs steht weiterhin der Kirchenraum zur Verfügung. Vor der Orgelempore in der Kirche wurde über zwei Achsen ein leichter, transparenter Kubus eingefügt, der die Werkräume aufnimmt. In axialer Richtung sind die Fensterfronten ganz in den Kirchenraum zu<br />
öffnen. Sämtliche neu hinzugefügte Bauteile wurden industriell vorgefertigt. So spiegelt dieses städtebauliche Ensemble eine zukunftsweisende Form sozialen Zusammenlebens und die kulturelle Identität der Bürgerschaft gleichermaßen.</p>
<p><a href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_bernburg.pdf">PDF mit der Tafel des Projektes</a>
</p>
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		<title>Hamburg Wandsbeck</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=382</link>
		<comments>http://www.dasl.de/wordpress/?p=382#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 10:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis</category>
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		<description><![CDATA[Sonderpreis des Deutschen Städtebaupreises 2008
Siedlung Altenhagener Weg in Hamburg-Wandsbeck
  
Verfasser:
Springer Architekten, Jörg Springer Architekt BDA, Berlin
Georg v. Gayl, Landschaftsarchitekt MSc., Berlin
Bauherr:
Helvetia Versicherungen Deutschland, Frankfurt a.M.
Bemerkenswert an der in den Jahren 1958-60 errichteten Siedlung ist der konsequente Städtebau mit den
strikt nach Gesichtspunkten der optimalen Besonnung diagonal auf den Grundstücken angeordneten Gebäudezeilen. Ganz offensichtlich erkennen wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Sonderpreis des Deutschen Städtebaupreises 2008</h3>
<h2>Siedlung Altenhagener Weg in Hamburg-Wandsbeck</h2>
<p><img alt="Sonderpreis 2008 - Hamburg-Wandsbeck" id="image381" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/hamburg.jpg" /> <strong> </strong><br />
<strong>Verfasser:</strong><br />
<a href="http://www.springerarchitekten.de/">Springer Architekten</a>, Jörg Springer Architekt BDA, Berlin<br />
<a href="http://www.georgvongayl.de/">Georg v. Gayl</a>, Landschaftsarchitekt MSc., Berlin<strong><br />
Bauherr:</strong><br />
<a href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-admin/www.helvetia.de">Helvetia Versicherungen Deutschland</a>, Frankfurt a.M.</p>
<p>Bemerkenswert an der in den Jahren 1958-60 errichteten Siedlung ist der konsequente Städtebau mit den<br />
strikt nach Gesichtspunkten der optimalen Besonnung diagonal auf den Grundstücken angeordneten Gebäudezeilen. Ganz offensichtlich erkennen wir in Arne Jacobsens Wohnanlagen aus den späten 40er Jahren die Vorbilder für die etwa 10 Jahre später entstandene Anlage in Hamburg. Auch für uns behalten diese Vorbilder aus der Entstehungszeit der Siedlung ihre Gültigkeit. Die eigenständige Interpretation dieser Vorbilder bestimmt künftig gleichermaßen die Gestalt der umgebauten Bestandsobjekte und die der Neubauten. Indem sich der Bestand und dessen Umgestaltung und Ergänzung auf die gleichen architektonischen Wurzeln berufen, gelingt es, nicht nur innerhalb der Siedlung selbst eine Geschlossenheit herzustellen, sondern auch die Einbindung der Siedlung in den weiteren Kontext des Quartiers zu wahren. Dennoch ist auch die notwendige Neugestaltung in ihrer eigenen Zeitgebundenheit erkennbar. Die gestalterische Angleichung der Neu- und der Bestandsbauten ist sehr weitgehend. Eine signifikante Unterscheidung bleibt so fast nur noch in der unterschiedlichen städtebaulichen Disposition der Baukörper erkennbar. Während die bestehenden Gebäude als nach Südwesten orientierte Zeilen diagonal auf dem Grundstück angeordnet sind, besetzen die Neubauten auf nahezu quadratischen Grundflächen jene verbliebenen Dreiecksflächen an den Grundstücksrändern, die zuvor als Garagenhöfe genutzt worden waren. Im Unterschied zu den bestehenden Häusern sind die Neubauten auch mit ihren Eingängen konsequent den öffentlichen Straßen zugeordnet.</p>
<p>Es erwies sich für die an den Vorbildern aus der Entstehungszeit orientierte architektonische Strategie als<br />
Vorteil, dass die Bauherrschaft sehr langfristig kalkuliert. An Stelle der sonst bei Sanierungen üblichen Wärmedämmverbundsysteme können bei diesem Projekt eine neue Ziegelfassade vor der Dämmung und Holz- Aluminiumfenster ausgeführt werden. In Neubauten und in den Aufstockungen der südlichen Abschnitte der Bestandsbauten werden insgesamt 48 neue Wohnungen mit 3-4 1/2 Zimmern geschaffen, die das bestehende Angebot aus 108 2-2 1/2-Zimmer-Wohnungen ergänzen. Durch diese moderate Nachverdichtung können nun auch größere, familiengerechte Wohnungstypen<br />
angeboten werden. Das Ziel, die hohe Qualität der Grünflächen zwischen den Wohngebäuden auch für die nachverdichtete Siedlung zu erhalten, führte zur Verlagerung nahezu aller Stellplätze in zwei Tiefgaragen unter den Neubauten. Trotz der Berufung auf die Vorbilder aus den 50er Jahren sind die gestalterischen Eingriffe in den Bestand erheblich. Sie berühren durchaus den Charakter der Siedlung. Die atmosphärische Veränderung ist auf den Südwestseiten mit den neuen durchlaufenden Balkonplatten und den raumhohen Fenstern besonders augenfällig. Dennoch: auch im Bild der umgebauten Häuser schwingt die Erinnerung an die Siedlung aus der Wiederaufbauzeit der frühen 60er Jahre mit.</p>
<p><a href="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/stbp_08_hamburg.pdf"> PDF mit der Tafel des Projektes</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Hannover</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=257</link>
		<comments>http://www.dasl.de/wordpress/?p=257#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 10:53:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis 2004</category>
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		<description><![CDATA[Gewinner Sonderpreis des Deutschen Städtebaupreises 2004
Hannover, „bed by night“

Autoren: Entwurf: Architekt Han Slavik, Amsterdam/Hannover Bauherrin: Landeshauptstadt Hannover
Ist es nicht zuletzt die Gewissheit des „Wieder–Verschwindens“, die „Temporäre Architektur“ zunehmend inte ressant macht? Der Be trachter hat die Wahl , ob e r froh ist , dass sie bald wieder weg ist, ob er die begrenzte Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Gewinner Sonderpreis des Deutschen Städtebaupreises 2004</h3>
<p><strong>Hannover, „bed by night“<br />
</strong><img alt="hannover_bild1" id="image193" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/fB2_hannover.jpg" /><br />
<strong>Autoren:</strong> <em>Entwurf:</em> Architekt Han Slavik, Amsterdam/Hannover<em> Bauherrin:</em> Landeshauptstadt Hannover</p>
<p>Ist es nicht zuletzt die Gewissheit des „Wieder–Verschwindens“, die „Temporäre Architektur“ zunehmend inte ressant macht? Der Be trachter hat die Wahl , ob e r froh ist , dass sie bald wieder weg ist, ob er die begrenzte Zeit genießt oder unbeteiligt verstreichen lässt. Die Chance „Temporärer Architektur“ lie gt in ihrem speziellen Wesen. S ie sollte anders ausgeführt werden als dauerhafte Bauwerke. Der Prozess des Verschwindens kann Bestandteil der Entwurfskonzeption werden, ohne behelfsmäßig zu wirken. Dies ist in dem eingereichten Projekt für Straßenkinder in Hannover in eindrücklicher Weise gelungen.<br />
In Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen entwarf Han Slavik ein Konzept, dass einerseits den Bedürfnissen der Nutzer gerecht wird und anderseits dem Anspruch des Architekten, aus „Serienprodukten“, die nach dem Abbau alle wieder verwertet werden können, eine anspruchsvolle Architektur zu entwickeln. Verwendet wurden Bahn- bzw. Schiffcontainer, ein Holztragwerk aus vorgefertigtem Gerüstbau sowie eine Industrieglasfassade. Im Erdgeschoss liegt der Eingang mit der Schleuse, Büro- und Besprechungsräumen. Küche, Essraum und der Aufenthaltsbereich sind zum internen Hof orientiert. Der Hof ist aufgrund der Glashülle witterungsgeschützt. Im Obergeschoss finden die Schlafräume Platz. Die Anlage spiegelt mit ihrem temporären Charakter die temporäre Nutzung durch die Straßenkinder wider, verbunden mit einer experimentellen Architektur, fern von „bürgerlicher Baukunst“.
</p>
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		<title>Bremen</title>
		<link>http://www.dasl.de/wordpress/?p=256</link>
		<comments>http://www.dasl.de/wordpress/?p=256#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 10:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
	<category>Städtebaupreis 2004</category>
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		<description><![CDATA[Besondere Anerkennung im Rahmendes Deutschen Städtebaupreises 2004
International University Bremen

Autoren: Städtebauliches Konzept:Architekturbüro Böge – Lindner, Hamburg
Das aus einem städte baulichen Wettbewerb im Jahr 1 999 he rvorgegangene Konzept des Hamburger Architekturbüros Böge - Lindner hat die klare und starke Grundstruktur der Kasernenbebauung nicht infrage gestellt, jedoch gleichzeitig die Anmutung und Stimmung des Geländes gänzlich verändert. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Besondere Anerkennung im Rahmendes Deutschen Städtebaupreises 2004</h3>
<p><strong>International University Bremen<br />
</strong><img id="image191" alt="bremen_bild" src="http://www.dasl.de/wordpress/wp-content/uploads/fB2_bremen.jpg" /><br />
<strong>Autoren:</strong><em> Städtebauliches Konzept:</em>Architekturbüro Böge – Lindner, Hamburg</p>
<p>Das aus einem städte baulichen Wettbewerb im Jahr 1 999 he rvorgegangene Konzept des Hamburger Architekturbüros Böge - Lindner hat die klare und starke Grundstruktur der Kasernenbebauung nicht infrage gestellt, jedoch gleichzeitig die Anmutung und Stimmung des Geländes gänzlich verändert. In Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten WES &#038; Partner gelingt dies in Perfektion. Die vergleichsweise wenigen hochbaulichen Eingriffe und Ergänzungen bestechen durch überraschende Akzentuierung mit kubischen, im Grunde einfachen Baukörpern, wohlüberlegtem Materialeinsatz und funktional logischen und überzeugenden Grundrissen. Maßgeblich für den völlig veränderten städtebaulichen Gesamteindruck der Anlage ist das landschaftsarchitektonische Konzept. Hier wurden durch die Entfernung störender Verbuschungen die städtebaulichen Raumkanten wieder herausgearbeitet und wichtige Sichtbeziehungen – wie auf die zentral gelegene Kirche – wiederhergestellt. Das Land Bremen, das für eine ausreichende Anschubfinanzierung sorgte, zusammen mit Sponsoren, die mit maßgeblichen Beträgen eine uneigennützige Fortführung des Ausbaus ermöglichten, mit einer Universitätsleitung, die durch eine schlanke Entscheidungsstruktur und Vertrauen in die beauftragten Planer eine zügige Umsetzung sicherstellte und ein Team aus Architekten und Planern, das dieses Vertrauen rechtfertigte, bildeten die Grundlage für die Realisierung dieses beispielhaften Projektes. Es sind jedoch nicht nur diese Maßnahmen der „Entrümpelung“, die den Charakter der Anlage eindrucksvoll verändert haben, sondern auch die unauffällig integrierten Sportflächen, die wenigen topographischen Modellierungen der Freiräume u.a.m; kurzum, die maßvollen, aber sehr präzisen Veränderungen, die zur ungemein entspannten Atmosphäre auf dem Campus beitragen.
</p>
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