Der vor mehr als 25 Jahren von Dr. Ulrich Conrads gemeinsam mit Walter Hesselbach ins Leben gerufene Deutsche Städtebaupreis dient der Förderung einer zukunftsweisenden Planungskultur und Stadtbaukunst. Ausloberin ist im Jahre 2006 die Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung. Der Preis wird von der Wüstenrot Stiftung gefördert.
Die Schirmherrschaft hat der Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Christian Ude, München.
Um den Städtebaupreis 2006 haben sich freischaffende und angestellte Stadtplaner/innen, Architekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen sowie öffentliche und private Planungsträger beworben. Es wurden insgesamt 92 Arbeiten eingereicht, darunter 30 für den Sonderpreis.
Deutscher Städtebaupreis
Es wurden städtebauliche Projekte bewertet, die nach dem 1. Januar 2001 für Orte in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland realisiert oder teilrealisiert worden sind. Die eingereichten Projekte tragen zur Verbesserung der stadträumlichen, der stadtfunktionalen sowie der architektonischen Qualität des Gebiets zugunsten der dort wohnenden und arbeitenden Menschen bei.
Preisträger:
Scharnhauser Park, Ostfildern
Sonderpreis
Vor dem Hintergrund des gegenwärtigen ökonomischen und sozialen Wandels in Stadt und Stadtregion wurden Entwicklungsstrategien gesucht, deren Konzeption sich auf das zukünftige Bild der betrachteten Teilräume und deren Struktur konzentriert.
Die Preisverleihung erfolgte in Verbindung mit dem Symposium:“Zwischen Speckgürtel und Armutsinseln“ am 16. November 2006 in der Akademie der Künste zu Berlin. An ihr nahmen rund 200 Personen teil.
Preisträger:
Bilder einer Zwischenstadt
Planwerk Innenstadt, Berlin