Andere Veröffentlichungen

Architekturführer Berlin-Mitte

Herausgeber: Dorothee Dubrau im Auftrag des Bezirksamts von Berlin
1.200 S., über 2.500 Abb., 65 Essays, über 1.200 Projekte
Format 135 × 240 mm, 2 Bände, Softcover mit Gummiband
ISBN 978-3-938666-07-4, DOM publishers; Berlin 2010; 38,00 Euro

Dubrau Berlin-Mitte Bd.1Dubrau Berlin-Mitte Bd.2

Mit der vorliegenden Publikation dokumentiert und kommentiert Dorothee Dubrau über 1.200 Bauvorhaben, die seit 1990 in der Berliner Innenstadt realisiert wurden. Durch eine Gliederung der Texte, die die historischen Stadtteile wieder ins Gedächtnis ruft, werden Baugeschehen und Stadtentwicklung in der Mitte Berlins als Prozess der Prägung unterschiedlicher Räume sichtbar. In den beiden Bänden werden die nach Umfang und neuer Orientierung wohl einzigartigen baulichen Veränderungen im Zentrum der Hauptstadt in ihrer Gesamtwirkung gewürdigt. Mit Fotos aus verschiedenen Jahrzehnten, Erinnerungen an die Vergangenheit und Visionen für die Zukunft wird gleichzeitig ein Stück Berliner Atmosphäre vermittelt. Vierzig Autoren, von Dorothee Dubrau zu eigenen Beiträgen motiviert, berichten über ihre persönlichen Erinnerungen an die für viele Berliner spannendsten Jahre ihres Lebens im Zuge der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten und ihres ersten Schauplatzes Berlin. Entstanden ist ein spannender, lehrreicher Überblick über die zahlreichen und sich doch oft unbemerkt vollziehenden Veränderungen in der Berliner Mitte, der selbst Kennern eine neue Sicht auf die deutsche Hauptstadt eröffnet.

 

Baukultur - Spiegel gesellschaftlichen Wandels

Werner Durth, Paul Sigel

Hardcover, 21 x 27,5 cm
784 Seiten mit 570 farb. und 450 s/w Abb., Deutsch
Erschienen bei: Jovis, September 2009
ISBN 978-3-86859-010-4, EUR (D) 49,80

Baukultur - Spiegel gesellschaftlichen Wandels, Buchcover

Die wechselnden Epochen deutscher Geschichte im Spiegel des Wandels der Baukultur sind Themen des Buchs von Werner Durth und Paul Sigel. Über ein Jahrhundert bis in die Gegenwart werden Stationen und Tendenzen der Architektur und Stadtplanung untersucht, in erweiterter Perspektive: Vom Wachstum und Umbau der Städte bis hin zu den Wohnformen, Lebensentwürfen und Leitbildern für eine vermeintlich bessere Zukunft werden Diskurse und Kontroversen, Positionen und Projekte zur Gestaltung der räumlichen Umwelt anschaulich geschildert.
Vor dem Hintergrund wechselnder Wertorientierungen und Qualitätsmaßstäbe der Baukultur sind die Themen, Orte und Formen nationaler Selbstdarstellung von besonderem Interesse. Die Gestaltung der Hauptstadt, die Beteiligung an Weltausstellungen und die Projekte Internationaler Bauausstellungen bilden zentrale Themenbereiche, in denen die Autoren Suchbewegungen und Entscheidungsprozesse nachzeichnen.

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Stadt Bauen 2

Zum Umgang mit dem Erbe der Nachkriegszeit
Preisverleihung Deutscher Städtebaupreis 2008

Werner Durth (Hg.) im Auftrage der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung

Broschur, 21 x 24 cm
144 Seiten mit 214 farb. und s/w Abb.
ISBN 978-3-939633-88-4, EUR (D) 32,00
Musterseiten: unter http://www.jovis.de
Siehe auch: Stadt Bauen, ISBN 978-3-936314-88-5

Stadt Bauen 2

Nicht der Neubau und die Erweiterung von Städten, sondern vor allem die Transformation, Umnutzung und Ergänzung des Bestandes werden in Zukunft zentrale Aufgaben der Stadtplanung in Deutschland sein. Verbunden mit neuen Strategien sozialer, ökonomischer und ökologischer Entwicklungsplanung gewinnen Ansätze des Stadtumbaus an Bedeutung, durch die das Potenzial überkommener Strukturen aus unterschiedlichen Epochen neu entdeckt, entfaltet und weiterentwickelt werden können. Architektonische Interventionen setzen dabei zukunftweisende Akzente, die in der gelungenen Verbindung von Alt und Neu städtebauliche Ensembles bilden, dadurch ganze Quartiere neu profilieren und das städtische Leben bereichern. Die mit dem Deutschen Städtebaupreis 2008 ausgezeichneten Projekte sind exemplarische Beispiele für solche Konzepte der Stadterneuerung und dokumentieren zugleich die aktuelle Leistungsbilanz des Städtebaus in Deutschland.

 

Der öffentliche Raum

Ideen - Konzepte – Projekte


Herausgeber: rha Reicher Haase Architekten + Stadtplaner
304 Seiten mit 200 farb. und 92 s/w Abbildungen
Klappenbroschur, Format: 17 x 24 cm
ISBN 978-3-86859-019-7, Jovis Verlag, Berlin 2009
Euro 38.00 sFr 65.00

Der öffentliche Raum

Die Identität unserer Städte wird besonders durch den öffentlichen Raum geprägt. Er ist Aushängeschild und Rückgrat der Stadtentwicklung, ob im Quartier, auf der Ebene von Stadt oder im regionalen Kontext. Dieses Buch präsentiert konkrete räumliche Konzepte und stellt Strategien vor, wie der öffentliche Raum entwickelt werden kann, um neue Impulse für eine städtische Aufwertung zu geben. Besonderes Gewicht liegt dabei neben der ästhetischen Gestaltung immer auf der Rolle des öffentlichen Raumes als sozialer Ort der Begegnung und Kommunikation; die zeitgemäße Reanimation hat Vorrang vor der reinen Rekonstruktion. Ein Buch nicht nur für Stadtplaner und Architekten.

www.rha-architekten.de

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1. Hochschultag Nationale Stadtentwicklungspolitik

Ergebnisbericht

Zum Ersten Hochschultag „Nationale Stadtentwicklungspolitik“ am 16.01.2009 liegt nun ein Ergebnisbericht vor. Die Broschüre gibt auf 40 Seiten einen zusammenfassenden Überblick über die behandelten Themen, die Vorträge der Referenten und die geführten Diskussionen. Abschließend beinhaltet sie ein gemeinsames Fazit der Veranstalter über die gewonnenen Erkenntnisse, sowie einen Ausblick auf weitere Ziele.

Er steht kostenlos zum Download bereit unter
www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de

Wir hoffen, dass die Dokumentation für den weiteren Dialog hilfreich sein wird.

 

Stadtplanung

Eine illustrierte Einführung

Gerd Albers, Julian Wékel

Herausgeber: Simone Scherer
191 Seiten, gebunden, zahlreiche zum Teil farbige Abbildungen und Karten
Erschienen bei: Primus im Juni 2008
ISBN-10: 3-89678-621-0, ISBN-13: 9783896786210

Stadtplanung - Titel

Wenn wir mit dem Auto zur Arbeit fahren, wenn wir ins Freibad oder zum Fußballspiel gehen, wenn wir entscheiden sollen, in welchem Stadtviertel wir leben möchten, immer bewegen wir uns dabei im städtischen Raum. Rund 85 Prozent der Deutschen leben in verstädterten Gebieten und sind damit unmittelbar dem Einfluss der Stadtplanung ausgesetzt, meist ohne dies wahrzunehmen. Seit Beginn dieses Jahrhunderts wandeln sich jedoch die Bedingungen für die Städte in Deutschland unübersehbar: Die Bevölkerung schrumpft, das gewohnte Wachstum an den Rändern der Städte ist nicht mehr selbstverständlich. Im Gegenzug werden die Innenstädte wieder attraktiver, die Arbeitsplätze „sauberer“, und eine Vermischung von Wohnen und Arbeiten wird wieder möglich. Diese Einführung bietet einen Überblick über Aufgaben, Gegenstand und Vorgehen der Stadtplanung. Dabei spannt sie einen Bogen von den gesellschaftlichen Ursprüngen der Planung über die historische Entwicklung von Ziel- und Leitvorstellungen bis zu den rechtlichen und organisatorischen Bedingungen und den aktuellen Tendenzen der Stadtplanung.

 

Chronik Bau und Raum

Geschichte und Vorgeschichte des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung

Andreas Kübler

Herausgeber: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
485 Seiten mit 517 meist farbigen Abbildungen;
23 x 28 cm; Leinen;
EUR 39,50; SFr 68,70;
ISBN 978 3 8030 0667 7;
Ernst WASMUTH Verlag GmbH & Co., Tübingen

Chronik Bau und Raum

Damit liegt zum ersten Mal eine Chronik der Institution, die Deutschlands repräsentative Staatsbauten verantwortet, und eine Gesamtdarstellung der ‚höchsten‘ staatlichen Bauaufgaben - historisch wie in der Bedeutung für unsere Demokratie - vor.

Diese Chronik zeichnet die Entwicklung der staatlichen Bauverwaltung von der Gründung des preußischen Oberbaudepartements 1770 bis zum heutigen Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung nach und stellt anhand von Plänen, Dokumenten und Ansichten herausragende Beispiele öffentlicher Repräsentationsbaukunst vor.

Präsentiert wird auch die Raumordnung als zweite Säule des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung. Zunächst ein Produkt der nationalsozialistischen Blut-und-Boden-Politik wurde die Raumforschung zu einem wichtigen Instrument des Sozialstaats, um möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland herzustellen - ein Bemühen, das mit der Wiedervereinigung eine ganz neue Dimension erhielt und bis heute im Kontext der europäischen Einigung die größte Herausforderung darstellt.

Aus dem Inhalt: Die Bauten K. F. Schinkels; Der Reichstagswettbewerb; Kaiserzeitliche Bauten; Öffentliche Gebäude der Weimarer Republik im In- und Ausland; Albert Speers Planungen für die „Welthauptstadt Germania“; Architektonischer Neubeginn der zweiten deutschen Republik in Bonn; Wiederaufbau des kriegszerstörten Berlins; Regierungsumzug; Neue Planungen zu staatlichen Repräsentationsbauten im In- und Ausland.

 

Theorie des Städtebaus

Zur baulich-räumlichen Organisation von Stadt

Dieter Frick

216 Seiten mit 8 Abbildungen
Format 16,5 x 22 cm. Paperback
EUR 25,– (D); SFr 43,80

ISBN 3 8030 0654 6
Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen

Theorie des Städtebaus

Die baulich-räumliche Dimension von Stadt- und Raumplanung, der Städtebau, dominiert in der Praxis, wird in der Theorie jedoch unterbewertet. Dies deutlich zu machen und einen Weg zur Abhilfe zu beschreiben, ist das erste Anliegen dieses Buches. Daneben möchte es dazu beitragen, die verbreitete Sprachunsicherheit im Bereich des Städtebaus durch möglichst klare Begriffsbestimmungen einzugrenzen und diese in ein System erklärender und normativer Theorie einzuordnen.

Im Mittelpunkt steht dabei die „baulich-räumliche Organisation“ von Stadt. Der Begriff versteht sich analytisch – wie diese baulich-räumlich organisiert ist –, wie auch normativ: Wie sie organisiert werden soll. Die Zielvorstellungen werden wie die einzelnen Handlungsfelder (Stadterweiterung, -erneuerung, -umbau), an denen sie zu konkretisieren sind, systematisch dargestellt. Dies mündet in einer Darstellung der geeignet erscheinenden Konzeptionen für eine künftige Stadtform. Schließlich werden die derzeit gängigen Verfahren und Instrumente der Stadtplanung auf ihre Kompatibilität mit den zuvor entwickelten Begriffen und ihren Inhalten untersucht und damit zugleich die Theorie auf die Praxis bezogen.

 

Perspektiven der kommunalen Wohnungswirtschaft

Zum Inhalt:
Die Akteure auf dem Wohnungsmarkt haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Private Equity Fonds vor allem aus dem angelsächsischen Raum haben in großem Umfang Wohnungsbestände aufgekauft. Inzwischen sind die Deutsche Annington und die Fortress die größten in Deutschland tätigen Wohnungsunternehmen.

Die Rahmenbedingungen der Wohnungswirtschaft haben sich verändert: Die Gemeinnützigkeit ist in den 90er Jahren weggefallen, die Vereinbarungen von Basel II haben die Kreditaufnahme für Investitionen an negativ bewerteten Standorten erschwert. Die Förderung des Sozialen Wohnungsbaus ist zurückgefahren worden. Die Hartz IV-Reformen sichern umfassender als vorher das Wohngeld und die Zahlung von Mieten und Nebenkosten. Das Genossenschaftsrecht wurde geändert - um nur einige Änderungen zu nennen.

Welche Aufgaben, welche Ziele und Perspektiven hat in dieser Situation eine kommunale Wohnungspolitik - auf entspannten wie auf angespannten Märkten, in Klein-, Mittel- wie Großstädten? Müssen wohnungswirtschaftliche und stadtplanerische Fragen stärker als bisher oder in neuen Formen zusammen geführt werden? Wie sichern die Kommunen ein adäquates, auch für Empfänger kleiner Einkommen bezahlbares Angebot an Wohnraum, wie sichern sie soziale Stabilität in den Quartieren und Entwicklungsmöglichkeiten in deren Umfeld? Vor welchen Herausforderungen stehen die Kommunen, vor welchen die Wohnungsgesellschaften - gleichgültig ob kommunal oder gewerblich, unter deutscher oder angelsächsischer Führung - in der Zukunft? Diesen Fragen hat sich die Landesgruppe Baden-Württemberg der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung in derVeranstaltung am 17. November 2006 in einer halbtägigen Veranstaltung in Stuttgart gestellt.

Diskutiert wurde anhand des Fallbeispieles der Stadt Freiburg, in der gerade über den Bürgerentscheid zum Verkauf der städtischen Wohnbau abgestimmt worden war.

Es referierten:

  • Dr. Fred Gresens, Technischer Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH, der über die Positionen berichtete, die die verschiedenen Akteure in dieser Auseinandersetzung eingenommen hatten,
  • Reinhard Disch, Vorstand des Bauvereins Breisgau e.G., der maßgeblich an der Entwicklung eines Genossenschaftsmodells beteiligt war,
  • Prof. Kerstin Gothe, die einen Überblick über die aktuelle Situation der Verkäufe sowie der Motive und Strategien der Verkäufer gab,
  • Rainer Reddehase, Betriebs- und Immobilienwirt, Geschäftsführer eines Beratungsbüros zu Wertermittlung und Privatisierung von Wohnungen, der über Ursachen und Folgen der Transaktionen aus der Sicht der Käufer berichtete.

Dadurch wurden verschiedene Positionen zu den Fragen aufgerufen. In der anschließenden, ausführlichen Diskussion wurden die Fragen aus der Sicht von Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, freien Stadtplanern und Wissenschaftlern intensiv, vorbehaltlos und offen diskutiert.

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